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VW PoloDer Polo probt den Aufstieg

Unspektakulär, aber vornehm: So rollt der kleine Bruder des VW Golf frisch geliftet an den Start.

von
Thomas Geiger
Optisch ist der neue VW Polo von aussen kaum als Neuheit zu erkennen.

Optisch ist der neue VW Polo von aussen kaum als Neuheit zu erkennen.

2014 kümmert sich VW um den Polo und bringt den kleinen Bruder zur Hälfte der Laufzeit wieder auf den neusten Stand. Zwar ändert sich wenig am Grundpreis von 15'500 Franken und auch am Design gibt es nur kleine Retuschen, die allerdings nur Insider erkennen. Aber wer dem Polo bei der Publikumspremiere Anfang März auf dem Genfer Salon oder beim Handelsstart Ende April unter die Haube schaut, der sieht lauter neue Motoren. Und wer ihn fährt, der kann auf ein Heer neuer Assistenz- und Infotainmentsysteme bauen.

Denn zur Halbzeit hat VW das komplette Motorenprogramm erneuert, die Triebwerke auf Euro6 umgestellt und den Verbrauch nebenbei mal eben um bis zu 21 Prozent gedrückt. Der Polo TDI Blue Motion kommt so auf einen Verbrauch von 3,2 Liter. Am andern Ende der umfassenden Palette stehen GT mit 150 und GTI mit 192 PS.

Neben den Motoren haben die Wolfsburger vor allem in die Elektronik investiert. Fast alles, was es für den Golf gibt, kann man jetzt auch für den Polo bestellen – von den schaltbaren Dämpfern über den Tempomaten mit Abstandsregelung und die City-Notbremsfunktion bis hin zur Online-Navigation. Je nach Ausstattung gibt es Bluetooth-Audio-Streaming, eine Annäherungssensorik (Einblenden weiterer Menüdetails bei Annäherung einer Hand) oder das Karten-Zoomen im Navigationsmodus mit zwei Fingern (wie beim iPhone).

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