Hoch zu Kuh: Der Ponyhof für echte Cowboys
Aktualisiert

Hoch zu KuhDer Ponyhof für echte Cowboys

Die Bauern stehen unter ökonomischem Druck – und kommen dabei auf ausgefallene Ideen. Der Coup eines Schaffhauser Biohofs: Kuhreiten.

von
mok

(Video: vjii.ch)

Dass Kühe mehr können als Milch und Fleisch liefern, wissen wir ja aus diversen Zirkusnummern. Im Wallis beweisen die kämperischen Eringer alljährlich, dass sie noch andere Talente haben. Und jetzt werden die Kühe offenbar auch als Reittiere entdeckt.

Kuhtrekking bietet etwa der Bolderhof im schaffhausischen Hemishofen an. Einen richtigen Sattel brauchts dafür nicht. Eine Wolldecke und ein Ledergürtel mit zwei Halterungen reichen völlig. Denn der Ritt auf einem Rindvieh ist ungemein ruhiger als auf einem Ross.

Das mit dem Steuern ist so eine Sache

Für die Steuerung wird dem Tier einfach ein Seil ums Maul geschlungen. Wobei das mit dem Steuern so eine Sache ist. Denn die Kuh ist zwar ein friedliches, aber auch eigensinniges Wesen. Und wenn das Kraut am Wegesrand allzu verlockend leuchtet, hält nichts und niemand sie davon ab, eine kleine Snackpause einzulegen. Da hilft weder schimpfen noch zerren, noch der Zwick mit der Haselrute.

Nach wahlweise eineinhalb oder vier Stunden ist der Ausflug zu Ende, hoch zu Kuh erreichen die Reiter den Hof. Vielleicht sieht Eleganz etwas anders aus. Doch der Spassfaktor bei dieser Sportart scheint hoch zu sein.

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