Aktualisiert 10.06.2009 09:57

Der Financier und die DominaDer Prozess ist eröffnet

Vor dem Geschworenengericht in Genf ist am Mittwoch der Prozess um die Ermordung des französischen Bankiers Edouard Stern eröffnet worden.

Gut 40 Medienleute aus der Schweiz und Frankreich haben sich für die Berichterstattung akkreditieren lassen. Der Prozess in Genf hat am Mittwochmorgen auch einige Dutzend Schaulustige angelockt.

Für den Prozess sind acht Verhandlungstage angesetzt. Dutzende von Zeugen, darunter bekannte französische Persönlichkeiten, sind vorgeladen.

Der vorsätzlichen Tötung angeklagt ist Edouard Sterns ehemalige Geliebte, die 40-jährige Französin Cécile B. Sie ist geständig.

Tot im Latexanzug

Der 50-jährige Stern war am 1. März 2005 gefesselt und nur mit einem Latex-Anzug bekleidet tot in seiner Wohnung im Genfer Stadtzentrum aufgefunden worden. Er war am Abend zuvor offenbar während sadomasochistischer Sexspiele durch vier Schüsse aus einer Faustfeuerwaffe umgebracht worden. (20 Minuten Online berichtete)

Das Opfer figurierte auf der Liste der reichsten Franzosen auf Platz 38, war eine bekannte Figur in der internationalen Hochfinanz und der ehemalige Schwiegersohn von Michel David-Weill, dem Mann an der Spitze der französischen Investmentbank Lazard. (dapd)

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