Der Roboter: Dein Freund und Helfer?
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Der Roboter: Dein Freund und Helfer?

Computer und Maschinen übernehmen immer mehr Aufgaben. Vorreiter ist Japan: Dort sollen Roboter zukünftig Pflegebedürftige betreuen. Für welchen Zweck würden Sie Ihren «Blechbutler» einsetzen?

Japan will die Pflege seiner alternden Bevölkerung den Robotern anvertrauen. Sie sollen sich um die Alten kümmern, ihnen Gesellschaft leisten, ihre Bedürfnisse erkennen, Besorgungen erledigen und sie bei Bedarf selbst in die Arme nehmen. Anstatt billige Pfleger aus benachbarten Ländern anzuwerben, arbeiten japanische Forscher an denkenden, lernenden und pflegenden Robotern.

Die Prototypen des Pflegeroboters sehen bereits wie echte Menschen aus, sie können sehen und hören, sogar unterschiedliche Gerüche wahrnehmen – nur auf menschliche Emotionen reagieren oder den Gefühlszustand eines Menschen erkennen, das können sie noch nicht. Daran könnte der perfekte High-Tech-Pfleger noch scheitern. Die Forscher sind freilich überzeugt, dass in Zukunft die Roboter aus der Altenpflege nicht mehr wegzudenken sind. Auch wenn es vielleicht noch ein paar Jahrzehnte dauert, bis sie voll einsatzfähig sind (TV-Tipp: siehe Box).

Ein Freund aus Blech - für welchen Zweck?

Ob als Zeitvertreib, Tanzpartner, medizinischer Helfer oder Liebesmaschine: Der Einsatz von Robotern kennt fast keine Grenzen. Wie könnte Ihnen solch ein «Blechbutler» zu Diensten sein? Über welche Fähigkeiten müsste er verfügen?

Wettbewerb: Gewinnen Sie einen R2D2-Roboter

Er projiziert DVD-Filme auf Wände, spielt CDs ab und ist superwendig: Der nur 54 Zentimeter grosse Nachbau des «Star Wars»-Hauptdarstellers R2D2. Ganze 3499 Franken kostet die kleine Spassmaschine. Vielleicht gehört der Mini-Roboter bald Ihnen? Klicken Sie sich jetzt zum R2D2-Wettbewerb.

TV-Tipp:

«Weltjournal», Mittwoch, 16. April: «Japan: In den Händen der Roboter», 22:30 Uhr auf ORF 2.

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