Der SCB gibt zu reden
Aktualisiert

Der SCB gibt zu reden

Die SCB-Krise wird in Bern zum Stadtgespräch. Wenige Monate nach der Meisterfeier muss der Club um
die Playoff-Qualifikation zittern.

Die beiden Niederlagen vom Wochenende lassen zweifeln, ob die Neuverpflichtung von Trainer Alpo Suhonen das richtige Signal war.

Nach fünf Pleiten in Serie werden die erfolgsverwöhnten Fans unruhig. Auch der Vorstand gerät zunehmend unter Druck. Was muss passieren, damit Bern die Hockey-Hauptstadt bleibt?

Was läuft schief beim SCB?

Marco Hari, 35, Bern

Alan Haworth war mit der Situation überfordert. Dem neuen Trainer sollte man auf jeden Fall Zeit bis Ende Jahr geben. Ich besuche die Matches weiterhin – das Team braucht jetzt Unterstützung von den Fans.

Elena Francione,17, Bern

Es liegt sicher an der Taktik und am mangelnden Teamgeist. Ehrlich gesagt gehe ich kaum an Hockeyspiele. Es ist langweilig zuzuschauen, wie der SCB verliert. Bern muss aber Hockey-Hauptstadt bleiben.

Marc Imhof, 25, Bern

Das Problem des SCB ist sein Vorstand. Er sucht die Schuld beim Goalie oder beim Trainer. Zusätzlich wurden einige gute Spieler verkauft. Ich bin SCL-Fan. Seit der SCB so mies ist, wechseln viele Fans zu Langnau.

Christine Sandmeier, 35, Bern

Man hätte nach der Meistersaison die guten Spieler behalten sollen. Es gibt zu viele Verletzungen. Alle sollten Helme mit Gitter tragen, wie die Junioren. In der Verteidigung fehlt ein respekteinflössender Hüne.

Marius Baumann, 39, Niederwangen

Das Geld, das der SCB für neue Spieler gezahlt hat, hätte er besser Kent Ruhnke gegeben. Dann wäre dieser in Bern geblieben und wir hätten jetzt keine Probleme. Die SCB-Fans sollten jetzt auf jeden Fall zum Club halten.

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