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«Metal Gear Solid 3: Snake Eater»Der Schlangenfresser – Survival of the fittest

Tarnende Kriegsbemalungen und Kleintierjagd gehören ebenso zu Mr. Snakes neusten Abenteuern wie fiese Schurken und eine ergreifende Story.

Über mangelnde Infos darf man sich bei «Metal Gear Solid 3: Snake Eater» wahrlich nicht beklagen, schaut man am Anfang doch mehr den Hollywood-reifen Filmsequenzen zu, als sich aktiv am Geschehen zu beteiligen. Die langatmigen Gespräche präsentieren sich aber meist sehr aufschlussreich und kristallisieren die facettenreichen Charakterzüge der Protagonisten gut heraus.

Trotz des verbrauchten Aufhängers des Kalten Krieges werden die Nerven nicht zu sehr strapaziert, dreht sich doch in «Snake Eater» alles um den Überlebens- und Schleich-Part. Konserven und Steroide sind verpönt, nur das Selbstjagen macht satt, und das Verarzten der eigenen Verletzungen heilt alle Wunden.

Witzig: Jederzeit dürfen in Snakes Garderobe die passenden Tarnfarben ausgewählt werden, die den Einzelkämpfer sogar für den Spieler fast verschwinden lassen.

Wenn dann die sture Kamera und die ungewöhnliche Steuerung etwas bocken, ist die eigene Übersicht schon mal dahin – zum Glück ist der Schwierigkeitsgrad nicht allzu hoch.

Michel Pescatore

«Metal Gear Solid 3: Snake Eater» für PS2; Konami, ActiveSoft.

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