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Lust auf MenschenfleischDer Schwulenfresser von Murmansk

In Russland hat ein 21-Jähriger einen Mann getötet und ihn zu Würstchen und Steaks verarbeitet. Für sein perverses Begehren suchte er sich einen Homosexuellen aus – weil Schwule «diskret» seien.

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kle

Die russische Polizei hat in Murmansk einen 21-jährigen Mann verhaftet, der einen Homosexuellen bei sich zu Hause getötet und aufgegessen haben soll. Der Mann habe sein Opfer, das er aus dem Internet kannte, erstochen, zerteilt und zu Steaks und Würsten verarbeitet.

Offenbar hat der Koch den 32-jährigen Mann vor gut einer Woche zu sich nach Hause eingeladen. In der Wohnung habe er das Opfer dann mit einem Messer erstochen, schreibt das Boulevard-Nachrichtenportal lifenews. Danach habe der junge Kannibale tagelang von dem Fleisch gegessen. Seine Tat nahm er auf Film auf und stellte den Clip ins Internet. «Das einzige Motiv des Täters war sein Wunsch, Menschenfleisch zu essen», sagte der Chefermittler gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Einfaches Opfer

Der Kannibale habe sein Opfer auf einer Internetseite für Homosexuelle gesucht, weil diese «zurückhaltende Menschen» seien, «die es vorziehen, ihre Kontakte nicht öffentlich zu machen». Bekennende Schwule leben in Russland gefährlich. Der Täter hätte womöglich «noch ein Dutzend andere Menschen zu sich locken» können, sagte der Chefermittler weiter.

Die Fahnder in Murmansk leiteten Ermittlungen wegen Mordes und Verdacht auf Kannibalismus ein. Mehrere Medien berichten, dass der Verdächtige in einem Restaurant gearbeitet habe. (kle/sda)

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