Drama am Bielersee: Der See-Raser ist weiter auf der Flucht
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Drama am BielerseeDer See-Raser ist weiter auf der Flucht

Die Polizei hat am Bielersee ein verdächtiges Boot beschlagnahmt. Der Durchbruch bei den Ermittlungen lässt aber weiter auf sich warten.

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Seit 18 Tagen fahndet die Berner Kantonspolizei nach dem Todesraser vom Bielersee. Die Spezialisten haben hunderte Hinweise ausgewertet, doch alle Spuren führten ins Leere. Bisher.

Doch nun hat die Seepolizei beim Campingplatz Sutz am Dienstagnachmittag mit einem Schleppkahn ein verdächtiges Boot abtransportiert, wie das «Bieler Tagblatt» berichtet. Laut «Blick» handelt es sich um ein 25-jähriges Motorboot vom Typ «Boesch» – jener Marke, die zusammen mit «Pedrazzini»-Booten seit Beginn der Ermittlungen im Fokus steht. Der Aktion sind offenbar zahlreiche Hausdurchsuchungen zwischen Ipsach und Sutz vorausgegangen. Jedes der rund zwei Dutzend Häuser mit Seeanstoss wurde laut Augenzeugenberichten durchsucht.

Noch keine Festnahme

Der Durchbruch bei den Ermittlungen lässt scheinbar trotzdem weiter auf sich warten: «Wir haben keinen Verdächtigen festgenommen», sagt Kapo-Sprecher Michael Fichter zu 20 Minuten Online. Er betont, dass die Untersuchung eines Bootes nach möglichen Unfallspuren sehr aufwändig sei und mehrere Tage in Anspruch nehmen könne. «Wir ermitteln weiter breit», so Fichter. Wie viele Schiffe die Polizei bisher untersucht hat, will die Kapo nicht sagen.

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