Aktualisiert 28.12.2019 14:31

Urs KryenbühlDer Sensationszweite fuhr in Bormio «voll am Limit»

Urs Kryenbühl sorgte mit seinem ersten Podestplatz für das Schweizer Highlight in Bormio.

von
tzi

Die Fahrt von Urs Kryenbühl in Bormio. (Video: SRF)

Nur acht Hundertstel oder eine Skilänge fehlten zur totalen Sensation. Urs Kryenbühl verpasste den Sieg in Bormio ganz knapp. Nur Lokalmatador und Bormio-Dominator Dominik Paris war in Norditalien schneller. Und dennoch steht der 25-jährige Kryenbühl nach dem Rennen mit einem breiten Lächeln zum SRF-Interview bereit.

Platz 2 ist für den Schwyzer ein riesen Erfolg. Ein Erfolg, der für ihn «neu ist, aber auch sehr schön.» Der Schwyzer fuhr am Limit, wie er selber sagt. Von seiner Spitzenleistung überrascht, habe er im Ziel fast vergessen zu jubeln, erzählt er. Realisiert habe er seinen Erfolg noch nicht, aber «es ist wirklich cool.»

Bereits am Donnerstag im Training und am Freitag bei der ersten Abfahrt von Bormio hatte sich gezeigt: Die Pista Stevio und Kryenbühl, das passt. Im Training wurde er Neunter, im verkürzten Rennen am Freitag 13. Das war sein bestes Resultat im Weltcup – zuvor hatte es im Super-G und Abfahrt einige Mal für einen Platz zwischen 20 und 30 gereicht.

Auch Feuz zufrieden

Für Beat Feuz war am Freitag noch auf Rang 2 gefahren. Am Samstag war es dann Platz 3. Mit dem Resultat zeigte sich Feuz zufrieden: «Ich habe alles probiert, alles riskiert. Auf dieser Strecke ist Dominik Paris einfach eine Spur besser.» Zumal Feuz mit einem gebrochenen Mittelhandknochen an diesem Rennwochenende unterwegs war und die linke Hand geschient wurde.

Der Zürcher Niels Hintermann sorgte mit Platz 6 für ein weiteres Schweizer Highlight und rundete den tollen Tag für die Schweizer Abfahrer ab.

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