US-Klimabehörde: Der September war noch nie so warm wie 2014
Aktualisiert

US-KlimabehördeDer September war noch nie so warm wie 2014

Der diesjährige September war der weltweit wärmste seit 130 Jahren. Die Durchschnittstemperatur der Erd- und Meeresoberflächen war um 0,72 Grad höher als sonst.

Der September 2014 war der weltweit wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren. Dies teilte die US-Klimabehörde NOAA am Montag mit.

Die Durchschnittstemperatur der Erd- und Meeresoberflächen habe bei 15,72 Grad Celsius gelegen und damit um 0,72 Grad höher als im langfristigen Mittel. Damit verzeichneten vier der ersten neun Monate dieses Jahres einen solchen Rekord.

Auch der Mai, der Juni und der August 2014 waren global gesehen die jeweils wärmsten seit 1880. Wenn die Oberflächentemperatur für den Rest des Jahres weiterhin derart erhöht bleibe, werde das Jahr 2014 insgesamt einen Wärmerekord verzeichnen, schreibt die NOAA.

Rekord zum dritten Mal dieses Jahr gebrochen

Der bislang wärmste September in der nördlichen Hemisphäre war 2005 gemessen worden, in der südlichen 1997. Vor allem in vielen Ländern Europas - darunter Deutschland - sowie in Australien war der September 2014 nach Angaben der NOAA aussergewöhnlich warm. In Deutschland lag die Durchschnittstemperatur um 1,4 Grad höher als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Betrachtet man die Oberflächentemperatur der Ozeane, die sich weniger stark ändert als die der Kontinente, war der September sogar der wärmste aller jemals gemessenen Monate. Er überstieg den August dieses Jahres, der diesen Rekord zuvor verzeichnet hatte. «Das ist das dritte Mal in diesem Jahr, dass dieser monatliche Allzeit-Temperaturrekord gebrochen wurde», schreibt die NOAA. (sda)

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