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Der September war zu kalt

Im September war es fast überall in der Schweiz rund ein Grad zu kalt. Grund zum Klagen bot das Wetter dennoch nicht: Der Monat war sonniger und trockener als gewohnt.

Am kältesten war der September im Norden und Osten sowie in den Berggebieten der Schweiz, wie SFMeteo am Sonntag mitteilte. Am Alpstein in der Ostschweiz betrug das Wärmedefizit mehr als 3 Grad, in den Hochalpen fast 2 Grad.

Zu warm war es einzig im Tessiner Mendrisiotto. Dort waren die Temperaturen nach Angaben der Meteorologen fast ein halbes Grad höher als im langjährigen Durchschnitt.

Der September beendete eine lange Serie von zu warmen Monaten: Letztmals hatten die Temperaturen im August 2006 unter dem langjährigen Mittel gelegen. Die folgenden 12 Monate waren zu warm gewesen.

Trotz den etwas kälteren Temperaturen war der September 2007 sonniger als in anderen Jahren: Vor allem im Westen und Süden gab es rund 10 Prozent mehr Sonnenschein. Zugleich fiel vielerorts weniger Regen als üblich: Vor allem im Wallis, im Jura und in der Nordwestschweiz war es zu trocken. Zu feuchtes Wetter verzeichneten hingegen das Mendrisiotto und weite Teile von Nordbünden. (sda)

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