17.10.2016 05:35

Felicity Jones im Interview«Der ‹Star-Wars›-Dreh hat mein Leben verändert»

In «Inferno» ist sie neben Tom Hanks zu sehen. Und bald stösst Felicity Jones mit ihrem «Star Wars»-Spin-off in ungeahnte Ruhm-Dimensionen vor.

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cat
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In der dritten Verfilmung eines Romans von Dan Brown ist an der Seite von Tom Hanks erstmals Felicty Jones zu sehen - als ehrgeizige Ärztin und ehemaliges Wunderkind.

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Jonathan Prime
«Inferno» wurde vor allem an Originalschauplätzen in Florenz und Venedig gedreht.

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Sony
An der Deutschlandpremiere am 10. Oktober 2016 in Berlin verteilte die Britin fleissig Autogramme. Schliesslich wird sie im Dezember in neue Star-Höhen vordringen.

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Paul Zinken

Sie rennen in «Inferno» ständig auf High Heels rum. War das nicht furchtbar unangenehm?

Die waren ziemlich ok! Ein Stylist hat mich gerettet, denn ursprünglich wollte ich Schuhe mit einem noch höherem Absatz. Er sagte: «Tu das nicht, du wirst es mir später danken.» Er hatte recht.

Eigentlich wären bei Verfolgungsjagden Turnschuhe angebracht, nicht?

Ja, aber das ging nicht, wegen des Grössenunterschieds zu Tom Hanks. Ich bin ja eher kurz geraten.

Sie spielen eine Wissenschaftlerin. Waren Sie als Kind auch ein Nerd?

Das wurde ich auch schon genannt, aber ich habe das wie ein Ehren-Abzeichen getragen. Mein Ziel war es, später mal reisen und die Welt entdecken zu können. Mein 13-jähriges Gehirn sagte mir, der beste Weg das zu erreichen, ist vermutlich hart in der Schule zu arbeiten.

Sie haben jung mit der Schauspielerei angefangen. Hatten Sie überhaupt einen normalen Schulalltag?

Absolut. Ich ging auf eine Mädchenschule, die sehr akademisch war. Make-up war dort total verpönt. Das Gute war ausserdem, dass die Schulleiter so flexibel waren. Sie verstanden, dass Dreh-Chancen für eine Elfjährige selten kommen und man sie nutzen muss.

Ihre Rolle in «Inferno» ist der von Tom Hanks ebenbürtig. Ist es für Frauen in Hollywood also besser geworden?

Ja, die Dinge ändern sich. Es ist fast ein Tabu mittlerweile, keine mehrdimensionale Rolle für eine Frau in einem Film zu haben. Aber es gibt noch viel zu tun. Ich würde gerne eine Franchise sehen, in denen eine 50-Jährige die Hauptrolle spielt.

Viele lesen Dan Browns Bücher heimlich. Was ist Ihr geheimes Vergnügen?

Ich liebe es zuhause bei einer Tasse Tee Magazine zu lesen und mich dabei obsessiv mit der Position meiner Kissen zu beschäftigen (lacht). Und ich mag Taylor Swifts Musik am Morgen, um in die Gänge zu kommen.

Sie sind bald in «Rogue One: A Star Wars Story» zu sehen. Was dürfen Sie uns verraten?

Ich habe den fertigen Film noch gar nicht gesehen. Der Dreh hat mein Leben wirklich verändert. Jeder Tag war anders. Ich durfte Laser-Pistolen schiessen und vor den Sturmtruppen davon laufen. Es war ein grosses Abenteuer.

Wie haben Sie die immense Liebe der Fans zu «Star Wars» erlebt?

Es war extrem nervenaufreibend, an der Celebration vor 2000 Fans auf die Bühne zu gehen. Sie spielten den ersten Clip ab und du betest nur, dass ihn die Leute mögen.

«Inferno» läuft jetzt im Kino.

Zum Film:

In "Inferno", der dritten Adaption eines Romans von Bestsellerautor Dan Brown, kehrt Tom Hanks als Professor Langdon nach achtjähriger Pause wieder auf die Kinoleinwand zurück. Diesmal wird er mit einer Reihe von Hinweisen konfrontiert, die mit Dantes "Inferno" zusammenhängen. Nachdem er in einem italienischen Krankenhaus mit Amnesie erwacht ist, tut er sich mit der jungen Ärztin Sienna Brooks (Felicity Jones) zusammen, weil er hofft, dass sie ihm dabei helfen kann, seine Erinnerung wiederzuerlangen. Gemeinsam hetzen sie in einem Wettlauf gegen die Zeit durch ganz Europa, um eine tödliche globale Bedrohung abzuwenden.

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