Aktualisiert 09.08.2015 07:46

FCB-Trainer Fischer

«Der Start ist fantastisch»

Der FCB behält mit dem 3:1-Sieg in Luzern eine weisse Weste. Es zeichnet sich schon ab: Die Konkurrenz kommt auch diese Saison nicht.

von
Eva Tedesco

Und trotzdem hat der sommerliche Fussballabend in Luzern Spass gemacht. Die rund 14 800 Zuschauer in der Swissporarena sahen ein unterhaltsames Spiel, knifflige und schöne Szenen und vier Tore. So sah es auch FCB-Trainer Urs Fischer: «Ich muss beiden Mannschaften ein Riesenkompliment machen. Es war ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten und strittigen Szenen – alles was Fussball so schön macht.»

Das lag aber nicht nur an der hohen Qualität, die den Serienmeister aus Basel so unwiderstehlich macht. An Spielern wie Zdravko Kuzmanovic und seinen herrlichen vertikalen Pässen, an Birkir Bjarnason, der unerschrocken in Zweikämpfe geht und sich kraftvoll am Flügel rauf und runter tankt. Und auch am Sturm-Juwel Breel Embolo, der es wie fast kein zweiter versteht, Freude und Frechheit zu paaren und erfolgreich zu sein. Es lag am Samstagabend aber auch am Gegner, der unerschrocken loslegte, viel Druck auf die Basler ausübte und schon nach drei Minuten durch den 3. Saisontreffer von Dario Lezcano in Führung ging.

Vier Spiele, vier Siege

Doch der FCB liess sich nicht beirren. Drehte auf und dank Breel Embolo das Resultat. Der Youngster machte mit seinen zwei Treffern innert sechs Minuten aus einem 0:1 ein 2:1. Den Schlusspunkt der animierten Partie bei schwülwarmen Wetter setzte FCB-Captain Matias Delgado zum 3:1.

«Das ist ein perfekter Start für uns mit vier Siegen in vier Spielen und man hat auch gesehen, dass wir – wie in der ersten Halbzeit - auf Schwierigkeiten reagieren können. Am Schluss haben wir verdient gewonnen», sagt Zdravko Kuzmanovic. Ich denke, dass wir eines der sehr schwierigen Auswärtsspiele in der Liga hinter uns gebracht haben. Luzern ist sehr laufstark und spielt ein starkes Pressing. Jeder Klub, der hierher kommt, muss auch erst gewinnen», ergänzt Philipp Degen.

Vier Spiele, vier Siege, mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze und international in den Playoffs für die Champions League – der neue FCB-Trainer darf nach dem Spiel in Luzern getrost sagen: «Der Start ist fantastisch.» Aber Urs Fischer sagt weiter auch: «Es waren immer enge Spiele. Nun gilt es diese Leistungen zu bestätigen.»

FCB - immer der Gejagte

«Man sieht, was wir für Qualität im Team haben und wie sich jeder reinbeisst», sagt Philipp Degen. «Man muss erst vier Spiele gewinnen plus noch die Qualifikation in der Champions League. Unser erstes Ziel ist, die Gruppenphase der Champions League und dann auch, in der Meisterschaft immer zuoberst in der Tabelle zu sein. Das ist nicht einfach, denn wir sind immer die Gejagten.»

Nur von Platz 1 lässt sich dieser FCB kaum verjagen. Und die nationale Konkurrenz muss sich wohl schon nach lediglich vier Runden sagen: Dieser FCB ist auf seinem Weg zum siebten Meistertitel in Folge kaum zu stoppen.

Durcheinander im Wäscheschrank Birkir Bjarnason lief in Luzern zwar mit einer Rückennummer und dem Schriftzug des Leibchensponsors drüber auf - nur fehlte unter der 8 der Name des Isländers. Dafür stand auf dem Shirt mit der Rückennummer 33 von Mohamed Elneny der Name des Ägypters, nur fehlte oben der Sponsorenschriftzug. Nobody ist perfekt - auch der makellose Leader nicht. (ete)

Durcheinander im Wäscheschrank Birkir Bjarnason lief in Luzern zwar mit einer Rückennummer und dem Schriftzug des Leibchensponsors drüber auf - nur fehlte unter der 8 der Name des Isländers. Dafür stand auf dem Shirt mit der Rückennummer 33 von Mohamed Elneny der Name des Ägypters, nur fehlte oben der Sponsorenschriftzug. Nobody ist perfekt - auch der makellose Leader nicht. (ete)

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