Aktualisiert 11.03.2020 10:01

«The Voice of Switzerland»Der Stolz von Thiry auf seine rockende Freundin

Thomas Thiry erwartet mit dem EV Zug den Playoff-Start. Und seine Freundin Melissa Hüsler steht bei «The Voice of Switzerland» in den Battles.

von
Marcel Allemann

Melissa Hüsler und ihr grosser Auftritt bei «The Voice of Switzerland». (Video: 3+)

Bei ihm geht es um Eishockey, bei ihr um Musik. Aber sowohl beim 22-jährigen Franzosen, wie auch der 18-jährigen Aargauerin stehen die K.o.-Spiele an.

«Wir arbeiten im Training hart und hoffen, dass es am 17. März mit dem Playoff wirklich losgeht», sagt der sich wegen des verschobenen Starts aufgrund der Corona-Krise im Wartezustand befindende Verteidiger. In Thirys Umfeld wird derzeit aber ohnehin mehr über seine Freundin Melissa gesprochen als über ihn.

Denn sie überstand in der Sendung «The Voice of Switzerland» die Blind Auditions und steht somit in der nächsten Runde. «Ich bin unglaublich stolz auf sie», sagt er und seine Augen beginnen zu leuchten. Auch seine Teamkollegen und deren Frauen oder Freundinnen hätten den Auftritt im Fernsehen mitverfolgt, «und es gab viel gutes Feedback».

Seine Videobotschaft rührte sie zu Tränen

Gewurmt hat Thiry einzig, dass er seine Liebste an jenem Tag nicht begleiten konnte, da für Zug ein Spiel gegen Biel anstand. Doch der französische Nationalspieler mit Schweizer Lizenz liess seiner Melissa via 3+ eine Videobotschaft zukommen, die ihr vor dem Auftritt von Moderatorin Christa Rigozzi vorgespielt wurde und sie zu Tränen rührte. «Melissa unterstützt mich die ganze Zeit beim Eishockey und da war es schön für mich, mal die Rolle zu wechseln und ihr etwas zurückgeben zu können.»

Er habe an jenem Tag nicht aufhören können, an seine Freundin zu denken, erzählt Thiry. «Wir haben dann gegen Biel verloren und entsprechend war meine Laune nicht die beste. Aber dann teilte mir Melissa nach dem Match mit, dass sie es geschafft hat und meine Freude war riesig», erinnert er sich zurück.

Happy End vor dem Abschied aus Zug?

Ihre Coaches sind Göla und Trauffer («Büetzer Buebe») – am kommenden Montag wird die Backoffice-Angestellte aus Sins nun in den Battles zu sehen sein. «Ob unter der Dusche, in der Küche oder im Auto – Melissa singt ständig und überall. Für mich sind das wundervolle und auch enorm friedvolle Momente, sie singen zu hören», erzählt Thiry und der Gedanke daran zaubert ihm, während er darüber spricht, ein Lächeln ins Gesicht.

Für Thomas Thiry stehen die vorerst letzten Wochen mit dem EVZ an. Denn auf die nächste Saison wechselt der Verteidiger zum SC Bern. Warum eigentlich? «Ich wäre gerne geblieben, denn ich fühle mich enorm wohl in Zug. Doch ich erhielt andere Angebote, hatte zu dem Zeitpunkt keine Offerte des EVZ und musste mich entscheiden», sagt Thiry entwaffnend ehrlich. Inzwischen freut er sich auf die neue Herausforderung ab Sommer beim SCB und strebt nun in Zug einen Abschied mit einem «Happy End» an.

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