Aktualisiert 13.01.2014 17:08

Cristiano Ronaldo«Der Streit mit Blatter ist vom Tisch»

Vor dem Ballon d'Or bewegte ein Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Sepp Blatter die Fussball-Welt. CR7 betont vor der Gala, dass das Thema für ihn abgeschlossen sei.

von
fbu/hua

Alle drei Nominierten, die heute Abend auf den Titel des Weltfussballers 2013 hoffen, stellten sich am Nachmittag den Fragen der Journalisten, die aus aller Welt für die Fifa-Gala Ballon d'Or nach Zürich gereist sind. Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Franck Ribéry zeigten sich alle stolz darüber, überhaupt so weit gekommen zu sein.

Im Vorfeld der Preisverleihung gab es immer wieder Spekulationen darüber, ob überhaupt alle Finalisten vor Ort zugegen sein würden. Ein Zwist zwischen Ronaldo und Fifa-Präsident Sepp Blatter, der sich im vergangenen Herbst auf Kosten des Portugiesen lustig gemacht hatte, verärgerte den Real-Spieler so sehr, dass er ankündigte, nicht in Zürich zu erscheinen.

Nun ist CR7 aber doch da und mag auch nicht mehr so richtig über dieses Thema sprechen. Immerhin erklärt er aber: «Für mich ist das Thema abgeschlossen. Ich habe mit Herrn Blatter telefoniert und damit ist das Thema vom Tisch.» Ronaldo gilt in diesem Jahr als Favorit, nachdem Messi die Trophäe zuletzt viermal abgestaubt hat. Der 26-jährige Argentinier nimmt bereits zum siebten Mal an der Gala teil. «Es freut mich, dass ich bereits so oft dabei sein durfte. Ich muss heute nicht unbedingt gewinnen, aber es wäre natürlich schön», gibt der Star des FC Barcelona zu Protokoll.

Ribérys wichtigste Momente im Jahr 2013

Franck Ribéry vom FC Bayern München, der Dritte im Bunde, vertritt das beste Team des Jahres 2013. Auf die Frage, ob für ihn der Gewinn des Triples mit Bayern oder die WM-Qualifikation mit Frankreich wichtiger gewesen sei, meint er: «Es war beides sehr emotional, aber auf eine unterschiedliche Art. Das Triple mit Bayern war einmalig, die WM-Qualifikation aber auch sehr intensiv. Beide Erlebnisse werden mir immer in Erinnerung bleiben.»

Beim Ballon d'Or wird auch der beste Trainer des Jahres gekürt. Nominiert sind in dieser Kategorie Alex Ferguson, Jupp Henyckes und Jürgen Klopp. Der BVB-Trainer gibt vor dem Event zu Protokoll: «Für mich wäre es total okay, wenn Jupp Heynckes gewinnen würde. Ich bin der Erste, der gratuliert. Ich würde es ihm von Herzen gönnen.»

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