Striche im Sand: Der Strichcode entstand am Strand
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Striche im SandDer Strichcode entstand am Strand

Am 26. Juni 1974 wurde erstmals ein mit einem Barcode versehenes Produkt eingescannt. Was damals für Aufsehen sorgte, prägt heute unseren Alltag.

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Die Idee des Barcodes ist mehr als 20 Jahre älter als seine Markteinführung. Der Legende nach kam sie Norman Joseph Woodland von der Drexel Universität erstmals 1948 in Florida in den Sinn, als er am Strand verschieden dicke Striche in den Sand malte. Dafür stand ihm das Morsealphabet Pate, dessen Striche und Punkte er kurzerhand nach unten verlängerte.

Der Anstoss für diese Ferienübung kam vom Leiter eines Supermarkts. Dieser war mit der Frage an den Dekan der Hochschule herangetreten, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, seine Lagerbestände künftig besser zu kontrollieren. Kurz: Wie man an der Kasse automatisch Informationen zu den einzelnen Produkten abfragen könne.

Eine Idee, die begeistert

Der Uni-Vorsteher winkte ab. Doch Woodlands Kollege Bernard Silver hatte das Gespräch mitgehört und berichtete ihm davon. Die zwei nahmen sich vor, eine Lösung zu finden. Die ersten Versuche mit auf den Waren aufgedruckter fluoreszierender Tinte und ultraviolettem Licht erwiesen sich für den Masseneinsatz als ungeeignet. Dagegen bewährten sich die von Woodland ersonnenen schwarz-weissen Striche. 1952 meldeten sie ihren Barcode zum Patent an, wobei «bar» in diesem Fall auf englisch für «Balken» steht.

Reich wurden die Tüftler damit nicht, denn beim Verkauf des Patents an den Elektronikkonzern Philco erhielten sie nur 15'000 US-Dollar. Philco verkaufte die Rechte dann umgehend an RCA. Der Konzern dürfte ordentlich abkassiert haben. Denn was als Zeichnung am Strand begonnen hatte, eroberte bald schon die ganze Welt.

Ein Kaugummi für die Geschichtsbücher

Am Anfang dieser Eroberung stand 1974 eine simple Zehnerpackung Juicy Fruit von Wrigley, die mit einem 12-stelligen UPC (Universal Product Code) versehen in einer Filiale der Supermarktkette Marsh im US-Bundesstaat Ohio eingescannt wurde. Die Kasse machte «bing» und der Preis von 67 Cent leuchtete auf.

Angetan von dem problemlosen Ablauf führte Europa drei Jahre später mit dem 13-stelligen EAN-Code einen eigenen Barcode ein. EAN steht dabei für European Article Number, wobei diese Bezeichnung 2009 durch die «Global Trade Item Number» ersetzt wurde.

Der QR-Code Der Quick-Response-Code (QR) ist ein zweidimensionaler Code, der 1944 von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt wurde. Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weissen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt. Dadurch wird der Verlust von bis zu 30 Prozent des Codes toleriert.

Der QR-Code Der Quick-Response-Code (QR) ist ein zweidimensionaler Code, der 1944 von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt wurde. Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weissen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt. Dadurch wird der Verlust von bis zu 30 Prozent des Codes toleriert.

Der QR-Code Der Quick-Response-Code (QR) ist ein zweidimensionaler Code, der 1944 von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt wurde. Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weissen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt. Dadurch wird der Verlust von bis zu 30 Prozent des Codes toleriert.

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