Der «Tamilen-Tell» provoziert Rechte
Aktualisiert

Der «Tamilen-Tell» provoziert Rechte

Eingeschlagene Scheiben und anonyme Drohanrufe: Rechtsextreme attackierten in Luzern eine «Tell»-Inszenierung einer schweizerisch-tamilischen Theatergruppe.

Heute wird das Stück in Bern aufgeführt.

«Wir sind wegen der skandalösen Reaktion der Rechtspatrioten beunruhigt», sagt die Medienverantwortliche Maya Künzler. Die Darsteller wollten das Stück aber trotz der «feigen Attacke» weiter spielen.

«Der ‹Tell› wird nicht in den Dreck gezogen», sagt Künzler. «Es ist eine respektvolle Auseinandersetzung mit dem Mythos.»

In Bern nimmt man es gelassen: «Wir vertrauen darauf, dass Bern toleranter ist», sagt Silvie von Kaenel von der Reitschule. «Wir hatten noch nie Probleme.»

(aa)

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