Nach dem Dementi: Der «Tatort» ist eben doch zu sexy
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Nach dem DementiDer «Tatort» ist eben doch zu sexy

Am Dienstag dementierte Nathalie Wappler, dass der Grund für den Rückzug des «Tatort» die Sexszenen seien. Nun stellt sich heraus: Es geht genau um diese heissen Szenen.

von
nik/bbe
Stefan Gubser und Sofia Milos kommen sich im «Tatort» Luzern zu nahe.

Stefan Gubser und Sofia Milos kommen sich im «Tatort» Luzern zu nahe.

«Eine Liebesszene wird überarbeitet», heisst es in einer Medienmitteilung, welche 20 Minuten Online vorliegt. Das klang am Dienstag noch ganz anders: Auf Nachfrage von 20 Minuten Online liess SRF-Kulturchefin Nathalie Wappler kurz und knapp ausrichten: «Nein». Und dementierte damit, dass die pikanten Sexszenen zwischen Stefan Gubser und Sofia Milos Grund für den Rückzug seien. Neben der Bettszene werde auch «eine Szene mit einem Handgemenge, in dessen Folge der ‹Tatort›-Kommissar in Kuhglocken fällt», umgeschnitten.

Ausserdem stosse sich die SRF-Geschäftsleitung «an der Verwendung verschiedener Klischees, der hochdeutschen Synchronisation und der Mischung.»

Im Leutschenbach scheint man sich auch uneinig über die Leistung von Sofia Milos zu sein. Sie wurde erst als «Fehlbesetzung» betitelt, auf einmal heisst es jedoch: Das SRF stehe «voll hinter den Produzenten, dem Schauspielensemble, dem Regisseur und dem ganzen Filmteam.»

Einen neuen Sendetermin für «Tatort: Wunschdenken» gibt es noch immer nicht, er werde «sobald als möglich» ausgestrahlt.

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