Baselworld: Der teuerste Anzug der Welt kostet 2,8 Mio. Fr.
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BaselworldDer teuerste Anzug der Welt kostet 2,8 Mio. Fr.

Er ist schusssicher, wasserabweisend und mit 880 Diamanten besetzt: An der Baselworld präsentiert ein Schweizer Hersteller den wohl teuersten Anzug der Welt.

von
lüs
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Der «Diamond Armor» ist gemäss den Angaben des Schweizer Herstellers Suitart der teuerste Massanzug der Welt. Kostenpunkt: 2,8 Mllionen Franken. Dafür hat er aber auch einiges zu bieten.

Der «Diamond Armor» ist gemäss den Angaben des Schweizer Herstellers Suitart der teuerste Massanzug der Welt. Kostenpunkt: 2,8 Mllionen Franken. Dafür hat er aber auch einiges zu bieten.

Suitart
Das Stück, das an der Baselworld präsentiert wird, verfügt über ein Kühlsystem, das per Knopfdruck aktiviert werden kann. Ins Schwitzen kommt der Träger also nie. Selbst dann nicht, wenn er in eine Schiesserei gerät: Denn dieser Anzug ist schusssicher, und zwar gemäss Nato-Standard (mit Zertifikat).

Das Stück, das an der Baselworld präsentiert wird, verfügt über ein Kühlsystem, das per Knopfdruck aktiviert werden kann. Ins Schwitzen kommt der Träger also nie. Selbst dann nicht, wenn er in eine Schiesserei gerät: Denn dieser Anzug ist schusssicher, und zwar gemäss Nato-Standard (mit Zertifikat).

Suitart
Seine Oberfläche ist dank Nanoversiegelung wasserabweisend. Eine Eigenschaft, die sich im Alltag vielleicht sogar noch etwas häufiger bewähren wird als die Schusssicherheit.  Der Anzug schützt aber nicht nur vor Regentropfen und Schiesskugeln, er schmückt auch: Besetzt ist er mit insgesamt 880 schwarzen Diamanten.

Seine Oberfläche ist dank Nanoversiegelung wasserabweisend. Eine Eigenschaft, die sich im Alltag vielleicht sogar noch etwas häufiger bewähren wird als die Schusssicherheit. Der Anzug schützt aber nicht nur vor Regentropfen und Schiesskugeln, er schmückt auch: Besetzt ist er mit insgesamt 880 schwarzen Diamanten.

Wer den Anzug tragen will, den der Schweizer Massanzuganbieter Suitart am 28. April an der Baselworld präsentierten wird, muss tief in die Tasche greifen: 2,8 Millionen Franken beträgt der Kaufpreis für den nach Angaben des Herstellers «teuersten Massanzug der Welt».

Für diesen Preis hat das Stück, das den Namen «Diamond Armor» trägt, aber auch Einiges zu bieten. Da sind etwa die 880 schwarzen Diamanten, die den Anzug zieren – sie haben ein Gesamtgewicht von 124 Karat. Die dazugehörige Krawatte besteht aus Seide und 24-karätigem Gold.

Diesen Anzug kann man auch im Kugelhagel tragen

Aber nicht die Edelsteine und -metalle machen es aus – besonders attraktiv sind die technischen Eigenschaften des Anzugs: Dank Nanoversiegelung ist er wasserabweisend. Und nicht nur im strömenden Regen, sondern auch im Kugelhagel ist dieser Anzug Gold wert: Er ist schusssicher – gemäss Nato-Standard zertifiziert.

Nicht nur Schusswunden und Nässe, auch Hitze lässt dieser Anzug nicht zu: Ein integriertes Kühlsystem sorgt dafür, dass sein Träger nie schwitzt. Es lässt sich per Knopfdruck aktivieren.

Der Anzug ist jedoch nicht nur etwas für Diamantenfans, Technikfreaks und Sicherheitsfanatiker, sondern bereitet auch Kunstliebhabern viel Freude. Im seidenen Innenfutter des Jacketts befindet sich ein verborgener Schatz: ein Gemälde eines angesagten südamerikanischen Künstlers, das eine attraktive Frau sowie den Basler Rheinhafen zeigt. Im Kaufpreis inbegriffen ist zudem die passende Uhr, ein Modell der Luzerner Luxusmarke Carl F. Bucherer.

Der Anzug ist schwerer als herkömmliche Modelle

Einen kleinen Nachteil hat der «Diamond Armor» allerdings: Dieses Modell ist natürlich schwerer als herkömmliche Anzüge der tieferen Preisklassen. Aber nicht allzusehr: «Die ballistisch schusssicheren Lagen sind rund 8 Millimeter dünn und wiegen dank neuster Materialtechnologie nur etwa 1,3 Kilogramm», sagt Suitart-Gründer David Bachmann. Zusätzliches Gewicht entstehe natürlich durch die Diamanten. Gegensteuer gebe hier aber das Kühlsystem, das den Komfort für den Träger wiederum erhöhe. «Doch für den Geschäftsalltag ist der Anzug natürlich nicht vorgesehen», räumt Bachmann ein.

Anzug-Kühlsystem interessiert von Singapur bis São Paulo

Bachmann rechnet durchaus damit, dass er an der Baselworld auf Kaufinteressenten für den «Diamond Armor» treffen wird. Auf besonders grosses Interesse stosse bereits jetzt das Anzug-Kühlsystem. Bachmann: «Gerade in Städten wie Singapur, Dubai oder São Paulo, wo ein Klima herrscht, bei dem man im Anzug schnell ins Schwitzen kommt, hat man offenbar auf eine solche Technologie gewartet.»

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