Der Teufel in Amys Leben

Aktualisiert

Der Teufel in Amys Leben

Amy Winehouses Leben ist eine Geisterbahn-Fahrt. Und der böse Geist, der sie umtreibt, ist auch schon ausgemacht. Dass sie trotzdem musikalische Klasse hat, beweisen die neuesten Lobhudeleien der Promis.

Dank der Boulevardpresse ist die Öffentlichkeit stets über Amy Winehouse im Bilde: Nach ihren diversen (Drogen-)Eskapaden hat sie ihren Ruf als Skandalnudel weg. Doch während Fremde und Fans den Kopf über ihre Ausfälle schütteln, machen Freunde jemand anderen für das private Malheur der 24-Jährigen verantwortlich. Spätestens seit ihrem Zusammenbruch im August steht für sie der Schuldige fest.

Schlechter Einfluss?

Bei Amys Geburtstagsparty Mitte September traten die Fronten offen zutage, wie jetzt das britische Boulevardblatt «The Sun» berichtete. Amys Anhang stand in der Ecke und damit weit weg von ihrem Ehemann, Blake Fielder-Civil. «Amys Freunde hoffen, dass sie jetzt ein Licht am Ende des Tunnels sieht. Eine Beziehung, die so intensiv und explosiv ist, kann nicht halten», zitiert «The Sun».

Der Groll hat einen Grund. Als Amy wegen einer Überdosis in die Klinik kam, war Blake dabei. Doch dann verliess er das Hospital – um für sich (mehr) Drogen zu besorgen. Während sie um den letzten Rest Gesundheit kämpft, schmachtet er schon nach dem nächsten Schuss. «Nach seiner Reaktion waren sich alle einig: Genug ist genug! Und ignorierten ihn bei der Party. Das könnte der Anfang vom Ende sein – toi, toi, toi.»

George Michael und Mick Jagger outen sich als Fans

Eskapaden hin oder her: Dass die Winehouse eine äusserst talentierte Sängerin ist, zeigt der Zuspruch ihrer Kollegen in einer schweren Zeit. George Michael hat ihr beispielsweise seine Unterstützung zugesichert . Der «Careless Whisper»-Star fordert Beistand für die Britin: «Sie ist die beste Sängerin, die ich in meiner gesamten Karriere gehört habe, und eine der besten Schreiberinnen. Sie ist ein fantastisches Talent und wir sollten sie unterstützen», zitiert der Onlinedienst «Wenn».

Rolling Stone Mick Jagger stösst ins selbe Horn. «Amy ist eine wunderbare Künstlerin. Schreibt fantastische Songs, hat Klasse. Ich hoffe, sie bekommt die Kurve», sagte der 64-Jährige der Wochenendbeilage der «Süddeutschen Zeitung». Er selbst habe sich in seinen wilden Zeiten entschieden, «nicht jung zu sterben», sagte der Musiker. «Eine gewisse Restintelligenz hatte mich immer fest im Griff, und die sagte mir in gewissen Momenten meines Lebens: Lass es nun hiermit oder damit gut sein.»

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