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Sprinter trauertDer Trainer von Alex Wilson ist tot – starb er wegen Corona?

Der beste Schweizer Sprinter, Alex Wilson, trauert um seinen Coach Lloyd Cowan. Dieser starb mit 58 Jahren.

von
Adrian Hunziker
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Sprinter Alex Wilson trauert. 

Sprinter Alex Wilson trauert.

Foto: Freshfocus
Der 30-Jährige hat seinen Trainer Lloyd Cowan verloren, er starb mit 58 Jahren. 

Der 30-Jährige hat seinen Trainer Lloyd Cowan verloren, er starb mit 58 Jahren.

Foto: British Athletics
Wilson arbeitete seit 2016 mit Cowan zusammen. 

Wilson arbeitete seit 2016 mit Cowan zusammen.

Foto: Freshfocus

Darum gehts

  • Sprinter Alex Wilson trauert um seinen Trainer.

  • Lloyd Cowan starb mit 58 Jahren.

  • Der 30-jährige Wilson arbeitete seit 2016 mit Cowan zusammen.

  • Woran Cowan starb, ist noch nicht geklärt.

  • Komplikationen einer Corona-Erkrankung stehen laut britischen Medien aber im Vordergrund.

Alex Wilson, der beste Schweizer Sprinter, ist eine Frohnatur – nie um einen Spruch verlegen. Doch nun trauert der 30-Jährige. Denn Wilson hat eine wichtige Bezugsperson in seinem Leben verloren. Wie der britische Leichtathletikverband am Montag mitteilte, starb sein Trainer Lloyd Cowan. Der Brite wurde nur 58 Jahre alt. Er hatte Wilson seit 2016 zusammen mit Clarence Callender betreut.

«Ich weiss nicht, wie ich mit diesem Verlust umgehen kann», reagiert Wilson geschockt auf Tagesanzeiger.ch. Weiter sagt der Sprinter: «Viele Leute haben in dieser Corona-Zeit Menschen verloren. Mich hat es nun auch getroffen – und das ist sehr hart.» Denn britische Medien berichten von Komplikationen einer Corona-Erkrankung. Dass der Tod Cowans darauf basiert, ist bisher aber nicht erwiesen.

EM-Bronzemedaille in Berlin

Wilson hat es auch Coach Cowan zu verdanken, dass er seit 2016 immer besser und schneller wurde. Der Basler ist mittlerweile Schweizer Rekordhalter über 100 m (10.08 s) und 200 m (19.98 s). 2018 gewann er an der EM in Berlin die Bronzemedaille über 200 m.

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Pro Juventute, Tel. 147

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