Aktualisiert 18.12.2008 10:22

EntschuldigungDer UBS tut es leid

Die UBS hat sich bei ihren Kunden in der Schweiz entschuldigt und Fehler eingeräumt. Und kündigt an, sie wolle im nächsten Jahr in die Gewinnzone zurückkehren, das habe höchste Priorität.

Dass sich viele Kunden über die Situation der UBS Sorgen machten, sei verständlich, «zumal wir selbst Fehler gemacht haben», schreibt die UBS den Kunden in einem in diesen Tagen verschickten Brief. Und fügt hinzu: «Es tut uns leid, dass wir in dieser schwierigen Zeit Ihre Erwartungen nicht immer erfüllen konnten.» Die UBS bedankte sich zugleich für die Loyalität der Kunden. «Wir empfinden diese Verbundenheit keineswegs als selbstverständlich», heisst es in dem von Verwaltungsratspräsident Peter Kurer und Konzernchef Marcel Rohner unterzeichneten Schreiben.

Das wichtigste Anliegen der UBS sei es, für die Kunden weiterhin ein solider und verlässlicher Partner zu sein. «Es ist uns bewusst, dass Worte allein dazu nicht ausreichen», schreibt die UBS und verweist auf eine Reihe von notwendigen und auch radikalen Entscheidungen, mit denen die Bank geschützt werde. «Die permanente Aufrechterhaltung unserer starken Kapitalbasis, gute Dienstleistungen für Sie und eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone im Laufe des nächsten Jahres haben oberste Priorität», versichert die Bank.

Die Entwicklung der Weltwirtschaft bleibe aber sehr anspruchsvoll, und die UBS als einzelne Bank habe keinen unmittelbaren Einfluss darauf. «Dies wird an uns allen nicht spurlos vorbeigehen», schreibt die UBS, und weiter: «Wir werden immer noch gelegentliche Rückschläge einstecken und weitere schwierige Entscheide treffen müssen.»

(dapd)

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