Geistiges Handgepäck: Der unbekannte Bekannte
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Geistiges HandgepäckDer unbekannte Bekannte

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Herbert Ernst Karl Frahm wurde am 18. Dezember 1913 in Lübeck geboren und verstarb am 8. Oktober 1992 als Willy Brandt in Unkel.

Der deutsche sozialdemokratische Politiker war unter anderem der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969 bis 1974). Für seine Ostpolitik, die auf Entspannung und Ausgleich mit den osteuropäischen Staaten ausgerichtet war, erhielt er am 10. Dezember 1971 den Friedensnobelpreis.

Zum Namenswechsel kam es – grob zusammengefasst – so:

1931 trat er, damals noch Frahm, der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP), einer linkssozialistischen Gruppe, bei. Nach Hitlers Machtergreifung 1933 wurde die SAP verboten und die Partei beschloss, im Untergrund gegen die Nationalsozialisten zu kämpfen. Frahm erhielt im März 1933 den Auftrag, die Ausreise des SAP-Leitungsmitglieds Paul Frölich nach Oslo zu organisieren. Frölich wurde festgenommen, Frahm übernahm dessen Aufgabe, in Oslo eine Zelle der Organisation aufzubauen.

1934 legte er sich den Decknamen Willy Brandt zu, den er ab 1947 benutzte und 1949 als offiziellen Namen anerkennen liess. Er selbst begründete die Wahl des Namens damit, dass es ein Allerweltsname sei. Doch ist es auch möglich, dass er ihn von einer Schiffsausrüsterfirma in Lübeck ableitete, die William Brandt Wwe hiess.

Quelle: diverse Quellen / Wikipedia

Mehr geistiges Handgepäck.

(lue)

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