In nur neun Monaten: Der unglaubliche Aufstieg von Nati-Neuling Ardon Jashari 

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In nur neun MonatenDer unglaubliche Aufstieg von Nati-Neuling Ardon Jashari 

Vor neun Monaten spielte Ardon Jashari noch in der U-21 des FC Luzern. Am Montag ist er nun erstmals zu A-Nati eingerückt. Das Supertalent bleibt trotz seines schnellen Aufstiegs am Boden.  

von
Lucas Werder
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Ardon Jashari trainierte am Montag erstmals mit der Nati.

Ardon Jashari trainierte am Montag erstmals mit der Nati.

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Murat Yakin beobachtet den Neuling ganz genau.

Murat Yakin beobachtet den Neuling ganz genau.

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Bis Donnerstag bereitet sich die Schweiz in Bad Ragaz vor.

Bis Donnerstag bereitet sich die Schweiz in Bad Ragaz vor.

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Darum gehts

  • Murat Yakin hat Ardon Jashari (20) erstmals für die A-Nati aufgeboten.

  • Ende des letzten Jahres spielte dieser in Luzern noch in der U-21.

  • «Für die Schweiz zu spielen ist eine Herzensangelegenheit», sagt der Mittelfeldspieler.

«Das war für mich ein Schockmoment», beschreibt Ardon Jashari seine Reaktion auf den Anruf von Nati-Trainer Murat Yakin. Wer aber die Karriere des Luzerners in den vergangenen Monaten etwas genauer verfolgt hat, dürfte von Jasharis erstmaliger Nomination für die A-Nati weit weniger schockiert sein, als der 20-Jährige selbst.

Noch im vergangenen Dezember kickte Jashari mit der U-21 des FC Luzern in der Promotion League. Als Trainer Mario Frick in der Winterpause in der Zentralschweiz anheuert, befördert er den Mittelfeldspieler umgehend zu den Profis – und stellt diesen im ersten Rückrundenspiel gegen den FCB sogar in die Startelf.

«Wird in einer Top-5-Liga spielen»

Von da an geht es ungebremst weiter noch oben: Schlüsselspieler beim FCL, Debüt für die U-21-Nati, Vizecaptain-Amt in Luzern und nun, als Nachrücker für den ausgefallenen Noah Okafor, das erste Aufgebot für die A-Nati. «Seine Karriere ist nicht mehr aufzuhalten. Er wird allerspätestens übernächste Saison in einer Top-5-Liga spielen», prophezeite FCL-Coach Mario Frick bereits im Mai.

Dass es bereits ein paar Monate später für ein Nati-Aufgebot reicht, hätte wohl aber auch Frick nicht gedacht. «Ein unbeschreibliches Gefühl», sagt Jashari. «Für die Schweiz zu spielen ist eine Herzensangelegenheit und ein Traum für mich und meine Familie.»

Umarmung von Xhaka

Doch wie erklärt sich das Supertalent selbst seinen rasanten Aufstieg? «Ich probiere einfach meine Leistungen zu bringen und am Boden zu bleiben. Der Rest passiert von allein.» Ein bisschen nervös sei er aber schon auch gewesen: «Plötzlich bist du mit Spielern zusammen, die du zuvor nur aus dem Fernsehen kanntest. Aber ich versuche einfach ich selbst zu bleiben.» Die anderen Nati-Spieler hätten ihn alle herzlich empfangen. «Alle sind sehr freundlich. Von Granit bekam ich eine Umarmung und mit Xherdan hatte ich schon zwei, drei kleine Gespräche», so Jashari.  

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