Mit Schnee ins neue Jahr: Der weissen Pracht gehts am Freitag an den Kragen
Aktualisiert

Mit Schnee ins neue JahrDer weissen Pracht gehts am Freitag an den Kragen

Die Schneeschicht über der Schweiz wächst und wächst. Das freut Wintersportler, bereitet aber Lawinenexperten Sorgen.

von
nsa
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Was für ein Hundewetter - für einmal ist das positiv gemeint. Schäferhund Santos scheint den Schnee zu lieben.

Was für ein Hundewetter - für einmal ist das positiv gemeint. Schäferhund Santos scheint den Schnee zu lieben.

Leser-Reporter
Dogge Suma hingegen interessiert sich eher für die Aussicht.

Dogge Suma hingegen interessiert sich eher für die Aussicht.

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Dieses Kerlchen scheint sich eher ein bisschen vor dem Schnee zu fürchten.

Dieses Kerlchen scheint sich eher ein bisschen vor dem Schnee zu fürchten.

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Das neue Jahr fängt weiss an. Von Genf bis St. Gallen erscheint die Schweiz in eine weisse Decke gehüllt – und das soll für die nächsten Tage auch so bleiben.

«Schmelzen wird der Schnee voraussichtlich erst am Freitag», sagt der Meterologe Cédric Sütterlin von Meteonews. «Dann erwarten wir eine Störung, die Regen und Temperaturen von bis zu 4 Grad ins Land bringt.» Das Wochenende werde dann eher wieder verregnet werden.

Für Silvester sei aber vorerst mit noch mehr Schnee zu rechnen. Sütterlin: «Heute kommt noch eine Front von Deutschland her. Im Osten können bis zu 20 Zentimeter fallen.» In der Westschweiz sei es mit etwa 5 Zentimetern ein bisschen weniger.

Sogar im Jura ist die Lawinengefahr erheblich

Auswirkungen hat der Schnee und der Wind auf die Lawinengefahr: Sogar für den Jura hat das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF heute die Gefahrenstufe «erheblich» ausgesprochen. Ein Zustand, der sonst eher selten ist. «Im Moment liegt dort viel Triebschnee in Rinnen und Mulden, so dass auch Einzelpersonen eine Lawine auslösen können», sagt die Lawinenprognostikerin Christine Pielmeier. Vor allem an diesen exponierten Stellen und hinter Geländekanten müsse man aufpassen.

Gefährlich sei die Lawinensituation im Alpenraum. Auch dort hat das SLF die Gefahrenstufe «erheblich» ausgesprochen. «Die Sicht ist an vielen Stellen stark vernebelt, aber unsere Beobachter hören den Schnee ‹wummern›», sagt Pielmeier. Ein Indiz dafür, dass die Schneeschichten kollabieren könnten. Einer der Beobachter habe sogar eine Lawine gehört, die sich spontan gelöst habe.

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