Lauberhornrennen: Der Weltmeister auf der Suche nach der alten Form
Aktualisiert

LauberhornrennenDer Weltmeister auf der Suche nach der alten Form

Luca Aerni wurde vor drei Jahren Kombinations-Weltmeister. Seither fährt der Berner seiner Slalomform hinterher.

von
Herbie Egli
Wengen

Luca Aerni will am Lauberhorn zu seiner alten Form zurückfinden. (Video: 20 Minuten)

Adelboden und Madonna di Campiglio 2020: Nicht qualifiziert für den zweiten Lauf. Zagreb 2020: Ausgeschieden im ersten Lauf. Val d'Isère und Levi 2019: Ein 27. und ein 17. Platz.

Luca Aerni läuft es im Slalom gar nicht nach Wunsch. «Schon letzte Saison hatte ich nach einem guten Start in Levi Mühe gehabt. Es ist schwierig, wenn es nicht klappt», sagt Aerni zu seinem Formtief. Der 26-jährige Berner ist jedoch froh, dass im Januar viele Slalomrennen hintereinander stattfinden. Man hat in kurzer Zeit die Möglichkeit, ein schlechtes Resultat zu korrigieren.

Via Abfahrt zurück zur Slalomform

Nur will Aerni auch dies nicht gelingen. Deshalb kommt es ihm gelegen, dass am Freitag in Wengen eine Alpine Kombination ansteht. «Die Abfahrt tut mir gut. Es ist eine andere Disziplin und ein anderes Gefühl. Das bringe ich dann hoffentlich auch wieder auf die Slalomski», sagt der Berner. Bei den Heimrennen glaubt er, dass in der Alpinen Kombination alles möglich ist. Im Slalom will Aerni in erster Linie den zweiten Lauf erreichen.

Endlich wieder ein gutes Resultat wäre fürs Selbstvertrauen Gold wert. Aerni mag es, dass er in der Gruppe mit Daniel Yule und Ramon Zenhäusern trainieren kann. Sich an ihnen zu messen, sei gut, so der Berner. Während die beiden Teamkollegen konstant gute Resultate abliefern, liegt Aernis Highlight schon länger zurück. 2017 bei der Ski-WM in St. Moritz wurde er Kombinations-Weltmeister. Eine Hundertstel vor Marcel Hirscher. Auf einen Hundertstelkrimi zu seinen Gunsten, hofft Aerni nun auch am Lauberhorn.

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