Nepal: Des Tigers neu gefundene Freiheit
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NepalDes Tigers neu gefundene Freiheit

Das Tigermännchen Namobuddha wurde in Nepal verletzt aufgefunden. Nach seiner Genesung konnte das Tier von Mitarbeitern des WWF wieder in die Freiheit entlassen werden.

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Der WWF hat laut dem österreichischen Portal der Umweltschutzorganisation gemeinsam mit den Naturschutzbehörden von Nepal einen Bengal-Tiger aus dem Chitwan Nationalpark in den Bardia Nationalpark umgesiedelt.

Im September 2010 war der Königstiger verletzt bei einer Hotel-Anlage aufgefunden worden. Das Männchen wurde in eine Auffangstation gebracht, wo es gesund gepflegt wurde.

Am Wochenende vom 22./23. Januar 2011 wurde das Tier, welches den Namen Namobuddha erhalten hat, in das 600 Kilometer entfernte Babai-Tal gebracht und freigelassen. Laut dem WWF steht dem Tiger dort ausreichend Lebensraum mit einer hohen Beutetier-Dichte zur Verfügung. Ein GPS-Peilsender soll das Wohlergehen des Tigers überwachen und wertvolle Informationen zum Verhalten der stark gefährdeten Tiere liefern.

Dem Ziel einen Schritt näher

Auf einem Tiger-Gipfel im November 2010 in St. Petersburg hatten sich Staats- und Regierungschefs sowie Minister aus allen 13 Tiger-Verbreitungsländern zu einem internationalen Rettungsplan bekannt. Ziel ist, bis zum nächsten Tiger-Jahr 2022 die Bestandszahlen zu verdoppeln. Heute leben weltweit nur noch 3200 dieser Tiere in Freiheit. Mit dieser neusten Umsiedlung ist der WWF diesem Ziel einen kleinen Schritt näher gekommen.

Namobuddha entdeckt die Freiheit:

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