Aktualisiert 21.05.2015 11:54

Alain Berset im Live-Chat

«Designerkinder bleiben verboten»

Ist ein Ja zur Präimplantationsdiagnostik ein Ja zu Designer-Babys? 20-Minuten-Leser konfrontierten Bundesrat Alain Berset im Livechat mit ihren Fragen zur Abstimmung.

von
jbu
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Eine Dreiviertelstunde lang beantwortete Bundesrat Alain Berset am Donnerstag die Fragen der 20-Minuten-Leser.

Eine Dreiviertelstunde lang beantwortete Bundesrat Alain Berset am Donnerstag die Fragen der 20-Minuten-Leser.

Michael Gantenbein
Die Leser reichten mehr als 250 Fragen ein.

Die Leser reichten mehr als 250 Fragen ein.

Michael Gantenbein
Selina aus Zürich wollte wissen: Was passiert mit den nicht benützten Embryos?«Embryos, die nicht Träger von schweren Erbkrankheiten sind oder eine gute Entwicklungsfähigkeit erwarten lassen, können für eine allfällige spätere Behandlung eingefroren werden. Die anderen Embryonen werden vernichtet.»

Selina aus Zürich wollte wissen: Was passiert mit den nicht benützten Embryos?«Embryos, die nicht Träger von schweren Erbkrankheiten sind oder eine gute Entwicklungsfähigkeit erwarten lassen, können für eine allfällige spätere Behandlung eingefroren werden. Die anderen Embryonen werden vernichtet.»

Michael Gantenbein

Die Präimplantationsdiagnostik spaltet die Schweiz. Die Gegner der Vorlage befürchten einen Dammbruch: Werde die Verfassungsänderung am 14. Juni angenommen, gebe es bald «Babys nach Mass». Künftig könnten die Eltern die Augenfarbe und das Geschlecht ihres Kindes bestimmen. Die Befürworter argumentieren, kein anderes Land habe in der Fortpflanzungsmedizin so strenge Regeln wie die Schweiz. Ein Volks-Ja würde Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch eine optimale Behandlung ermöglichen.

Gesundheitsminister Alain Berset (SP) vertritt die Vorlage in der Öffentlichkeit. Im Live-Chat stellt er sich ab 12.00 Uhr den Fragen der 20-Minuten-Leserschaft. Gibt es eine Frage zur Fortpflanzungsmedizin, die Ihnen schon lange unter den Nägeln brennt? Schildern Sie uns Ihr Anliegen im Formular.

Bitte beachten Sie, dass aus zeitlichen Gründen nicht alle Fragen beantwortet werden können. Einträge, die unter einem Fantasienamen abgegeben werden, werden nicht veröffentlicht. Bundesrat Berset wird bei der Beantwortung der auf Deutsch formulierten Fragen von Mitarbeitern unterstützt.

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