Aktualisiert 02.09.2006 12:38

Details zum Prinzentod in Thailand

Die thailändischen Behörden haben neue Einzelheiten zum Tod des Prinzen von Hohenlohe veröffentlicht.

Demnach starb der in Bangkok inhaftierte Christoph Prinz von Hohenlohe Anfang August an einer Infektion und Komplikationen infolge seiner Diabetes-Erkrankung. Das sei das Ergebnis einer Autopsie, erklärte das Aussenministerium am Samstag. Christoph von Hohenlohe war am 29. Juli wegen der Fälschung seines Visums auf dem Flughafen von Bangkok festgenommen worden.

Eine Woche danach erkrankte von Hohenlohe. Ein Arzt diagnostizierte einen zu hohen Blutzuckerspiegel und ordnete die Verlegung auf die Krankenstation des Gefängnisses an, wie das thailändische Aussenministerium mitteilte. Als sich der Zustand des Häftlings weiter verschlechterte, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Laut Obduktionsbericht starb er am Morgen des 8. August an Organversagen nach einer Lungenentzündung sowie einem Keton-Anstieg in Folge von Diabetes.

Ira von Fürstenberg hatte ihren Sohn noch am 4. August im Gefängnis besucht. Sie sagte italienischen Medien, er habe verzweifelt über die unmenschlichen Zustände in der Haft gewirkt, sei aber gesund gewesen. (dapd)

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