Aktualisiert 28.03.2014 14:09

Kriminalstatistik

Deutlich mehr Straftaten im Innerrhodischen

Mit 494 Straftaten hat sich die Zahl der registrierten Straftaten 2013 im Kanton Appenzell Innerrhoden deutlich nach oben bewegt. Aber auch die Aufklärungsquote konnte gesteigert werden.

von
taw
Die Kriminalstatistik 2013 der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden verzeichnet 9,5 Prozent mehr Straftaten als im Vorjahr. (Bild: Kapo AI)

Die Kriminalstatistik 2013 der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden verzeichnet 9,5 Prozent mehr Straftaten als im Vorjahr. (Bild: Kapo AI)

Die Zahl der Straftaten in Appenzell Innerrhoden ist im vergangenen Jahr um 9,5 Prozent von 451 auf 494 angestiegen, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Bei 370 Straftatbeständen (gleich wie im Vorjahr) handelt es sich um Delikte des Strafgesetzbuches (StGB), bei 75 um Bundesnebengesetze, die beispielsweise die Umwelt oder Waffen betreffen, bei um 43 Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr 37) und bei sechs um Straftaten im Zusammenhang mit dem Ausländergesetz (Vorjahr vier).

Aufklärungsrate gesteigert

Von den 494 erfassten Straftaten konnten 292 Fälle beziehungsweise 59 Prozent (Vorjahr 220/48,8 Prozent) aufgeklärt werden. Laut Communiqué wurden in Appenzell Innerrhoden im vergangenen Jahr markant mehr Gewaltdelikte verübt: Diese Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr von 42 auf 56. Zugenommen haben auch die Drogendelikte.

Der grösste Teil der Personen, die eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch begangen haben, sind männlichen Geschlechts (85,7 Prozent). Einen wesentlichen Teil machen die Beschuldigten im Alter von 15 bis 17 Jahren aus. Dies ist auf die aufgeklärten Sachbeschädigungen während der Schulabschlussfeiern zurückzuführen. (taw/sda)

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