Deutlicher Sieg gegen Frankreich zum Abschluss
Aktualisiert

Deutlicher Sieg gegen Frankreich zum Abschluss

Das Eishockey-Nationalteam, das schon als Sieger des Skoda-Cup feststand, hat auch das letzte Turnierspiel in Lausanne noch gewonnen. Gegen Frankreich resultierte ein souveräner 5:2-Erfolg.

Die Vorentscheidung fiel bereits im ersten Abschnitt und innerhalb von fünf Minuten. Sandy Jeannin (13.), Félicien Du Bois (15.) und Julien Sprunger (18.) brachten die Mannschaft von Ralph Krueger 3:0 in Führung. Du Bois erzielte im 36. Länderspiel sein erstes Tor. Im zweiten Abschnitt erhöhten Marc Reichert (31.) und in Unterzahl Raffaele Sannitz (34.) auf 5:0. Das erste Goal der Franzosen gelang François Rozenthal in der 35. Minute gegen Thomas Bäumle, der vier Minuten vorher für Ronnie Rüeger (elf Paraden) eingewechselt worden war. Kurz vor Schluss stellte Maurice Rozenthal das Schlussskore her.

Die Torhüterrochade bei Spielmitte hatte Ralph Krueger vor dem Spiel angekündigt. Krueger brachte mit dem Wechsel Rüeger (11 Paraden) um die Chance, zwei Nationalmannschafts-Shutouts hintereinander zu schaffen. Zwei Nati-Shutouts hintereinander schafften in den letzten 20 Jahren nur Renato Tosio (1994) und Martin Gerber (2004).

Wie bereits im Vorjahr beendete das Schweizer Team das eigene Vierländerturnier ohne einen Punktverlust. Der Zuschaueraufmarsch blieb mit 9561 Fans an drei Tagen etwas unter den Erwartungen -- obwohl die Schweiz neun von zehn Länderspielen in dieser Saison gewann. Den zweiten Platz im Turnier sicherte sich Deutschland mit einem 4:1 über die Slowakei.

Die nächsten Länderspiele bestreitet die Schweiz im April anlässlich der WM-Vorbereitung gegen Tschechien (2) und Norwegen (2) ebenfalls in der Schweiz. Die WM in Kanada beginnt für die Schweizer am 3. Mai mit dem Vorrundenspiel in Québec City gegen Frankreich.

Schweiz - Frankreich 5:2 (3:0, 2:1, 0:1).

Malley, Lausanne. - 3152 Zuschauer. - SR Kurmann/Stricker (Sz), Dumoulin/Fluri (Sz).

Tore: 13. Jeannin (Björn Christen/Ausschlüsse Lhenry; Paterlini) 1:0. 15. Du Bois (Rüthemann/Ausschluss Besch) 2:0. 18. Sprunger (Blindenbacher, Ambühl/Ausschlüsse Fleury, Amar) 3:0. 31. Reichert (Monnet, Sprunger) 4:0. 34. Sannitz (Blindenbacher, Paterlini/Ausschluss Ambühl!) 5:0. 36. François Rozenthal (Meunier, Mille) 5:1. 59. Maurice Rozenthal (Zwickel, Mille) 5:2.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 11mal 2 plus 10 Minuten (Meunier) gegen Frankreich.

Schweiz: Rüeger (31. Bäumle); Du Bois, Julien Vauclair; Blindenbacher, Patrick Fischer II; Forster, Jobin; Ngoy; Björn Christen, Jeannin, Déruns; Rüthemann, Sannitz, Paterlini; Sprunger, Monnet, Reichert; Wick, Ambühl, Romano Lemm.

Frankreich: Lhenry; Manavian, Amar; Besch, Lacroix; Quessandier, Mille; François Rozenthal, Meunier, Antoine Lussier; Coqueux, Gras, Maurice Rozenthal; Fleury, Bellemare, Hecquefeuille; Tardif, Zwickel, Treille.

Bemerkungen: Schweiz ohne Adrian Wichser, Duri Camichel, Hirschi und Bezina (alle verletzt). - Schüsse: Schweiz 29 (17-4-8); Frankreich 22 (5-11-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/8; Frankreich 0/7.

Lausanne. Vierländerturnier

Schlussrangliste (je 3 Spiele):

1. Schweiz 9 (9:3)

2. Deutschland 6 (10:8)

3. Slowakei 3 (5:8)

4. Frankreich 0 (9:14).

(si)

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