Gewalt in Mexiko – Deutsche und Inderin sterben bei bewaffnetem Überfall in Tulum
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Gewalt in MexikoDeutsche und Inderin sterben bei bewaffnetem Überfall in Tulum

Terror im beliebten Ferienort Tulum: Bei einer Schiesserei zwischen verfeindeten Banden wurden zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Die Opfer waren Touristinnen.

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Vor den Bars «La Querida» und «La Malquerida» kam es in der Nacht auf den 21. Oktober 2021 zu einer Schiesserei.

Vor den Bars «La Querida» und «La Malquerida» kam es in der Nacht auf den 21. Oktober 2021 zu einer Schiesserei.

Twitter/IsraelHerreraMX
Dabei wurden zwei Frauen getötet: Eine deutsche und eine indische Touristin.

Dabei wurden zwei Frauen getötet: Eine deutsche und eine indische Touristin.

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Darum gehts

  • In der Nacht auf Donnerstag kam es in Tulum, Mexiko, zu einer Schiesserei zwischen rivalisierenden Banden.

  • Dabei wurde vor zwei Bars geschossen, die sehr beliebt sind unter ausländischen Touristen und Touristinnen.

  • Eine Deutsche und eine Inderin kamen ums Leben.

Bei einem Angriff auf zwei Bars im mexikanischen Urlaubsort Tulum sind zwei Touristinnen getötet worden. Vier weitere Personen aus dem Ausland wurden verletzt, als bewaffnete Angreifer in der Nacht auf Donnerstag in den Lokalen «La Querida» und «La Malquerida» das Feuer eröffneten, wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo mitteilte. Die Bars liegen an einer bei Besucher und Besucherinnen sehr beliebten Strasse.

Wie ein Journalist des mexikanischen Nachrichtenportals TV Azteca gegenüber 20 Minuten sagte, handelt es sich bei den Todesopfern um eine Deutsche und eine Inderin. Unter den Verletzten soll es zwei weitere deutsche Touristinnen geben und eine Ferienreisende aus den Niederlanden. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Die Polizei habe eine Untersuchung und die Fahndung nach den Tätern eingeleitet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft weiter mit.

Tulum, südlich von Cancún, ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Karibikküste. Schöne Strände, archäologische Stätten und Partys locken Touristen aus der ganzen Welt an. Allerdings kommt es immer wieder zu Gewalttaten in Verbindung mit dem Drogenhandel. Zudem sind in der Region verschiedene Kartelle in Schutzgelderpressung verwickelt.

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(DPA/kle)

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