Unter Vorhaut versteckt: Deutscher Arzt macht Frauen mit Kokain gefügig
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Unter Vorhaut verstecktDeutscher Arzt macht Frauen mit Kokain gefügig

Ein deutscher Chefarzt aus Sachsen-Anhalt verabreichte Frauen heimlich Kokain. Dabei ging er extrem skrupellos vor.

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fur
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In Magdeburg hat der Prozess gegen einen deutschen Arzt begonnen.

In Magdeburg hat der Prozess gegen einen deutschen Arzt begonnen.

Keystone/Johannes Stein/DPA
Er soll Frauen mit Drogen gefügig gemacht haben.

Er soll Frauen mit Drogen gefügig gemacht haben.

Johannes Stein/DPA
Dabei versteckte der Arzt Kokain unter seiner Vorhaut oder mischte die Droge in Drinks.

Dabei versteckte der Arzt Kokain unter seiner Vorhaut oder mischte die Droge in Drinks.

Keystone/Johannes Stein/DPA

Am Freitag ist in der deutschen Stadt Magdeburg der Prozess gegen den Chirurgen Andreas N. eröffnet worden. Dem 42-Jährigen wird vorgeworfen, Frauen mit Drogen gefügig gemacht zu haben und sich danach an ihnen vergangen zu haben, wie «Bild» berichtet.

Dabei ging der Arzt extrem skrupellos vor: Er mischte das Kokain vor dem Sex in einen Drink, um die Frauen wehrlos zu machen. Danach trug er weiteres Kokain beim Oral-, Anal- und Vaginalverkehr auf seinen Penis auf.

Insgesamt zehn Fälle

Eine dieser missbrauchten Frauen überlebte nicht. Yvonne M. klagte nach dem Sex über starke Atemnot und brach später zusammen. Sechs Tage später starb sie im Spital an Folge einer Überdosis. Deshalb lautet einer der Anklagepunkte: Vergewaltigung mit Todesfolge.

Zum Prozessauftakt wollte der Beschuldigte keine Aussage machen. Über seinen Anwalt liess er lediglich verlauten: «Der Tod, wie auch immer er zustande gekommen ist, war nicht gewollt.»

Andreas H. muss sich insgesamt für zehn Fälle in Berlin, Hermsdorf und Helberstadt verantworten. Er leitete zuletzt die Abteilung für plastische, ästhetische und Handchirurgie in Helberstadt .

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