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«U-900»Deutsches U-Boot in Comedy-Not

Dürftige Komödienunterhaltung, die nie richtig witzig und auch nie richtig dramatisch ist.

Atze Schröder weiss im Zweitweltkriegsjahr 1944, was seine Kunden auf dem Schwarzmarkt glücklich macht. Ansonsten halten er und sein Kumpel Samuel (Oliver Wnuk) den Ball flach und warten in Essen-Kray auf das Eintreffen der Amerikaner. Der deutsche Generalstab will das letzte verfügbare U-Boot, die U-900, in geheimer Mission von Toulon nach Warnemünde schicken. Als sich Atze ausgerechnet mit dem für diesen Einsatz verantwortlichen General Strasser (Jürgen Schornagel) anlegt, muss er gemeinsam mit Samuel und der Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld) fliehen: Das Trio

kapert die U-900, wobei Atze sich als der legendäre Kapitänleutnant Rönberg ausgibt.

Nach seinen beiden «Sieben Zwerge»-Kinohits kommt hier ein dürftiges Komödienvehikel, das weder witzig noch dramatisch ist. Peinliche Gags, viel bemühende Situationskomik und faule Sprüche bereiten dem anfänglichen Spass ein schnelles Ende. Und als Hommage an den deutschen Filmklassiker «Das Boot» taugt diese Möchtegern-Comedy schon gar nicht.

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