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AfghanistanDeutschland chartert Maschine für Evakuierungen, Schweiz prüft Option

Ein Lufthansa-Flugzeug mit dutzenden Evakuierten aus Afghanistan ist in der Nacht zu Mittwoch in Frankfurt gelandet. Dazu charterte die Bundesregierung eine Maschine der Lufthansa.

von
Angela Rosser
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In Frankfurt konnten erste Angehörige ihre Liebsten, die aus Afghanistan evakuiert wurden, heute Morgen wieder in ihre Arme schliessen.

In Frankfurt konnten erste Angehörige ihre Liebsten, die aus Afghanistan evakuiert wurden, heute Morgen wieder in ihre Arme schliessen.

REUTERS
130 Menschen wurden sicher nach Deutschland gebracht. 

130 Menschen wurden sicher nach Deutschland gebracht.

REUTERS
Der Bund prüfe momentan, ebenfalls einen Flug zu chartern, um 200 Schweizer Angestellte und deren  Angehörigen aus Afghanistan zu evakuieren.

Der Bund prüfe momentan, ebenfalls einen Flug zu chartern, um 200 Schweizer Angestellte und deren Angehörigen aus Afghanistan zu evakuieren.

20min/Community

Darum gehts

  • Zahlreiche Schweizer sitzen noch in Afghanistan fest und können noch nicht evakuiert werden.

  • Viele Länder haben längst begonnen, ihre Staatsangehörigen aus dem Land in Sicherheit zu bringen.

  • Was die Schweiz daran hindert, sind fehlende Flüge und Probleme mit den Visa.

Am Mittwochmorgen landete eine Maschine der Lufthansa mit 130 Personen an Bord in Frankfurt. Die Personen wurden erst nach Taschkent ausgeflogen. Deutschland charterte eine Maschine der Lufthansa und brachte die Menschen von Usbekistan nach Deutschland.

Auch die Schweiz prüft diese Option, wie SRF berichtet. Grund dafür ist, dass die Schweiz nicht über eigene Transportflieger verfügt und auf deutsche oder amerikanische Flugzeuge angewiesen ist, die sich aber erst um ihre eigenen Leute kümmern.

In Afghanistan sitzen derzeit 38 lokale Angestellte, die für die Schweiz arbeiteten, und rund 200 Angehörige dieser Personen. Die Schweizer Armee hat ein Detachement nach Usbekistan geschickt, um Möglichkeiten auszuloten.

Die Entsendung einer Truppe wurde zwar bestätigt, genauere Details werden aus Sicherheitsgründen jedoch nicht bekannt gegeben, schreibt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten. Nicht nur das Fehlen von Frachtfliegern oder noch nicht gebuchte Charterflüge stellen ein Hindernis dar, sondern auch noch nicht erteilte, oder spät erteilte, Visa.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Trauma erlitten?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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