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DiabetesViermal so viele Erkrankte wie 1980 – WHO fordert Massnahmen

Am Welt-Diabetes-Tag ruft die Welt-Gesundheitsorganisation WHO zu mehr Massnahmen gegen die Fettleibigkeit auf. 1,6 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Diabetes. Viermal so viele wie 1980 sind daran erkrankt.

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Weltweit steigt die Anzahl Menschen mit Diabetes rasant an. Fettleibigkeit ist ein Risikofaktor für die Krankheit.

Weltweit steigt die Anzahl Menschen mit Diabetes rasant an. Fettleibigkeit ist ein Risikofaktor für die Krankheit.

Reuters
Zum Welt-Diabetes-Tag an diesem Samstag ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Länder auf, Fettleibigkeit besonders bei jungen Leuten entschiedener zu bekämpfen.

Zum Welt-Diabetes-Tag an diesem Samstag ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Länder auf, Fettleibigkeit besonders bei jungen Leuten entschiedener zu bekämpfen.

Reuters
Die WHO sagt ungesundem, fettigem Essen den Kampf an.

Die WHO sagt ungesundem, fettigem Essen den Kampf an.

Reuters

Darum gehts

  • Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes, die Anzahl fettleibiger Kinder und Jugendlicher steigt.

  • Zum Welt-Diabetes-Tag fordert die WHO von allen Ländern entschlossenere Massnahmen.

  • 420 Millionen Menschen, also 6 Prozent der Weltbevölkerung, leiden an der Krankheit.

Weltweit steigt die Zahl der zu dicken Kinder und Jugendlichen alarmierend. Zum Welt-Diabetes-Tag an diesem Samstag ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Länder auf, Fettleibigkeit besonders bei jungen Leuten entschiedener zu bekämpfen.

Starkes Übergewicht ist einer der grössten Risikofaktoren für Diabetes. Die WHO: «Gesund essen, sich regelmässig bewegen, normales Gewicht beibehalten und Tabakprodukte vermeiden sind Möglichkeiten, um Diabetes zu verhindern oder hinauszuzögern.»

Diabetes führt oft zu schwerem Corona-Verlauf

Die WHO schätzt, dass 6 Prozent der Weltbevölkerung Diabetes haben. Das sind mehr als 420 Millionen Menschen. In absoluten Zahlen sind weltweit heute viermal so viele Menschen daran erkrankt wie 1980. 1,6 Millionen Menschen sterben durch ihre Krankheit jedes Jahr.

In der Coronavirus-Pandemie seien Diabetes-Kranke besonders gefährdet, weil sie bei einer Infektion eher mit einem schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 rechnen müssten, so die WHO. In vielen Ländern ist die Versorgung von Diabetes-Patientinnen und -Patienten wegen der Pandemie erschwert oder unterbrochen.

«Der Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten einschliesslich Insulin ist alarmierend niedrig», sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Gerade ärmere Länder brauchten finanzielle und logistische Unterstützung, um die Bevölkerung besser versorgen zu können.

Diabetes Typ 2 ist häufiger

Die weitaus häufigste Erkrankungsform von Diabetes ist der Typ 2. Ein hohes Risiko dafür haben vor allem ältere und übergewichtige Menschen. Bei ihnen sinkt die Wirksamkeit von Insulin im Körper mit den Jahren ab. Viele Erkrankte produzierten auch immer weniger von diesem lebensnotwendigen Stoffwechselhormon, das insbesondere den Kohlenhydratstoffwechsel steuert.

Typ-1-Diabetes bricht im Kindes- oder Jugendalter aus und ist vergleichsweise selten. Bei der Autoimmunerkrankung produziert die Bauchspeicheldrüse kein oder zu wenig Insulin. Vor allem junge Typ-1-Diabetiker mit gut eingestellten Werten und ohne Diabetes-Folgeerkrankungen haben nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion.

Hast du oder jemand, den du kennst, eine Essstörung?

Hier findest du Hilfe:

Pro Juventute, Tel. 147

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

(SDA)

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