Mental Health Youth Weekend - Dich hat Corona aus der Bahn geworfen? Erzähl uns davon!
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Mental Health Youth WeekendDich hat Corona aus der Bahn geworfen? Erzähl uns davon!

Depressionen, Ängste, Essstörungen: Jugendliche leiden in der Pandemie besonders stark. Doch was heisst das? Und worauf hoffen Betroffene und Angehörige? Am Wochenende können sie sich bei einer speziellen Hotline melden.

von
Fee Anabelle Riebeling
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Je länger sie dauert, desto mehr setzt die Coronavirus-Pandemie den Menschen psychisch zu.  Besonders Kinder und Jugendliche hadern mit der Situation. Das bestätigen bereits mehrere Studien. 

Je länger sie dauert, desto mehr setzt die Coronavirus-Pandemie den Menschen psychisch zu. Besonders Kinder und Jugendliche hadern mit der Situation. Das bestätigen bereits mehrere Studien.

Getty Images/iStockphoto
Was den Jugendlichen auf der Seele lastet, wollen Expertinnen und Experten um Roger Staub von der Stiftung Pro Mente Sana nun von den Betroffenen selbst erfahren. «Wir wollen wissen, wie es ihnen geht, welche Themen sie beschäftigen und was sie sich wünschen», so Staub. Auch Forderungen, zum Beispiel an die Politik, seien willkommen.

Was den Jugendlichen auf der Seele lastet, wollen Expertinnen und Experten um Roger Staub von der Stiftung Pro Mente Sana nun von den Betroffenen selbst erfahren. «Wir wollen wissen, wie es ihnen geht, welche Themen sie beschäftigen und was sie sich wünschen», so Staub. Auch Forderungen, zum Beispiel an die Politik, seien willkommen.

Pro Mente Sana
Wer sich beteiligen möchte, kann am kommenden Wochenende die Hotline 0848 800 858 anrufen. Diese wird im Rahmen des Mental Health Youth Weekends aufgeschaltet. Auch DMs via Facebook oder Instagram sind willkommen. 

Wer sich beteiligen möchte, kann am kommenden Wochenende die Hotline 0848 800 858 anrufen. Diese wird im Rahmen des Mental Health Youth Weekends aufgeschaltet. Auch DMs via Facebook oder Instagram sind willkommen.

Pro Mente Sana

Darum gehts

  • Jugendliche leiden stark unter der Corona-Pandemie.

  • Das ist das Ergebnis mehrerer Studien.

  • Statt nur über die Betroffenen zu sprechen, wollen Expertinnen und Experten der Stiftung Pro Mente Sana nun von ihnen selbst hören, wie man ihnen am besten helfen kann.

  • Dafür haben Sie das Mental Health Youth Weekend ins Leben gerufen, das am kommenden Wochenende stattfindet.

Die Covid-19-Pandemie dauert an. Das belastet. Insbesondere Kinder und Jugendliche trifft die Situation schwer. Neben Zukunftssorgen sind es vor allem Konflikte in der Familie, häusliche Gewalt und Einsamkeit, die zu schaffen machen. Die Situation spitzt sich zu: Schon im Februar waren viele Hilfseinrichtungen überfüllt.

«Schon vor Corona war die Situation schlecht. Durch die Pandemie hat sie sich noch weiter verschärft», sagt Roger Staub, Geschäftsleiter bei der Stiftung Pro Mente Sana. «Deshalb müssen wir jetzt handeln und die psychische Gesundheit der Jugend stärken!» Denn durch Prävention lasse sich Schlimmeres verhindern.

Von den Jugendlichen hören, wie es ihnen geht

Wie das am besten geht, wollen Staub und seine Kollegen von den Betroffenen selbst erfahren – im Rahmen des Mental Health Youth Weekends, das am 29. und 30. Mai 2021 stattfindet. Teilnehmen kann jeder. Alles, was man dafür tun muss, ist, bei der eigens für dieses Event eingerichteten Hotline 0848 800 858 anrufen.

Auftakt-Event

Einen ersten Einblick ins Thema gewährt der Auftakt-Event «Der Lockdown hat mich aus der Bahn geworfen» am Dienstag, 25. Mai 2021, der online stattfindet. Zu Wort kommen werden Jugendliche mit und ohne Betroffenheit, Experten aus der Beratung, von Sorgentelefonen und Kliniken sowie Medienvertreter. Und auch du kannst dich via Chat einbringen. Ziel ist es, Handlungsoptionen und Lösungen für ein Problem zu finden, das uns alle angeht. Moderiert wird das Ganze von Robin Rehmann.

Diese ist mit Fachleuten besetzt, die bei akuten Problemen direkt Hilfestellung geben können. Melden können sich aber auch Personen, die einfach mal loswerden wollen, wie es ihnen geht, so Staub: «Statt über die Jugendlichen zu reden, wollen wir von ihnen selbst erfahren, wie es ihnen geht, welche Themen sie beschäftigen und was sie sich wünschen», so Staub. Auch Forderungen, zum Beispiel an die Politik, seien willkommen.

«Natürlich kennen wir die theoretischen Grundlagen und Studien zu dem Thema. Aber wir wollen die Probleme gleich bei der Wurzel erfassen und auch packen.» Das sei wichtiger denn je, «denn das, was da gerade psychisch passiert, wird uns auch in den nächsten Jahren noch begleiten. Und es muss im Interesse von uns allen sein, dass diese Generation die Krise gut übersteht und für die Herausforderungen der Zukunft gestärkt wird.»

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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