Aktualisiert 25.03.2018 13:55

Didier Castella wird neuer Freiburger Staatsrat

Bei der Freiburger Ergänzungswahl hat der FDP-Kandidat einen klaren Sieg davongetragen. Er schlug die SP-Konkurrentin um rund 7000 Stimmen.

Valérie Piller Carrard liegt klar hinter Didier Castella.

Valérie Piller Carrard liegt klar hinter Didier Castella.

Keysteoone

Der 47-jährige FDP-Grossrat Didier Castella wird neuer Freiburger Staatsrat. Der Physiker aus Pringy im Greyerzerland hat im zweiten Wahlgang der Ergänzungswahl für die Freiburger Kantonsregierung Valérie Piller Carrard von der SP um rund 7000 Stimmen geschlagen, wie die Freiburger Staatskanzlei mitteilt. Er zieht im Mai in die Kantonsregierung ein.

Die Freiburger Kantonsregierung weist derzeit eine bürgerliche Mehrheit auf. Drei CVP-Vertreter und ein FDP-Vertreter bilden sie. Ebenfalls im Staatsrat sitzen eine SP-Frau und ein SP-Mann sowie die Ende April abtretende Grüne Marie Garnier. Um ihren Ersatz in der Freiburger Kantonsregierung ging es bei der Wahl, die Castella nun gewonnen hat.

Missstimmung vor der Wahl

Sowohl auf linker wie auf rechter Seite herrschte vor dem zweiten Wahlgang der Ergänzungswahl Missstimmung: Die Grünen gaben keine offizielle Wahlempfehlung für Piller Carrard ab, weil die SP entschieden hatte, im ersten Wahlgang im Alleingang anzutreten.

Auf der rechten Seite hat zwar die SVP entschieden, Castella zu empfehlen. Die SVP ist es allerdings satt, für CVP und FDP als Stimmenlieferantin zu dienen, aber von diesen Parteien nicht genügend Stimmen zu erhalten, um einen eigenen Kandidaten in die Kantonsregierung zu bringen.

SVP-Kandidat Ruedi Schläfli war im ersten Wahlgang vom 4. März ausgeschieden.

(SDA)

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