23.07.2020 10:50

«Es geht vorüber, bleibt stark»

Die 10 besten Tweets zur Doku-Serie «Mütter machen Porno»

In der neuen zweiteiligen Sat.1-Doku «Mütter machen Porno» sollen fünf Frauen gemeinsam einen Porno produzieren. Das Feedback im Netz auf die gestrige erste Folge ist riesig.

von
Christina Duss
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In der Doku «Mütter machen Porno» produzieren fünf Frauen gemeinsam einen Porno.

In der Doku «Mütter machen Porno» produzieren fünf Frauen gemeinsam einen Porno.

Sat.1 / Marvin Kochen
Die fünf Mütter sind nicht selbst Darstellerinnen, sie sind Produzentinnen und müssen das Drehbuch schreiben und die passenden Darstellerinnen und Darsteller finden – gar nicht so einfach.

Die fünf Mütter sind nicht selbst Darstellerinnen, sie sind Produzentinnen und müssen das Drehbuch schreiben und die passenden Darstellerinnen und Darsteller finden – gar nicht so einfach.

Sat.1 / Marvin Kochen
Im zweiten Teil der Doku-Serie, die am 29. Juli ausgestrahlt wird, begleiten die Kameras die fünf an die grosse Porno-Premiere.

Im zweiten Teil der Doku-Serie, die am 29. Juli ausgestrahlt wird, begleiten die Kameras die fünf an die grosse Porno-Premiere.

Sat.1 / Marvin Kochen

Darum gehts

  • In der zweiteiligen Sat.1-Doku «Mütter machen Porno» sollen fünf Frauen gemeinsam einen Porno produzieren, der den eigenen Kindern vermitteln soll, was Sex wirklich ist.
  • Sie sind nicht selbst Darstellerinnen, sondern Produzentinnen und müssen das Drehbuch schreiben und die passenden Darstellerinnen und Darsteller finden.
  • Im Netz gabs für das neue Format viel Häme, aber auch ein bisschen Lob. Wir haben Reaktionen gesammelt.

«Wie zur Hölle passen zwei Fäuste in ein Rektum?», sagt ein Mädchen gleich zu Beginn von «Mütter machen Porno» in die Kamera.

Ihren ersten Porno sehen deutsche Kinder durchschnittlich im Alter von elf Jahren. Und daran ist diese Show aufgehängt: Fünf Frauen wollen einen Porno drehen, der den eigenen Kindern vermitteln soll, was Sex wirklich ist.

Mit dabei: Jasmine (38), die Jüngste. Mirjam (49) ist Praxismanagerin in der Gynäkologie und die Älteste. Britta ist 44, Bianca 48 und Karina 44. Karina ist Art Director und war Playmate im Jahr 1994.

Auf Recherche-Reise

Die fünf Mütter sind nicht selbst Darstellerinnen, sie sind Produzentinnen und müssen das Drehbuch schreiben und die passenden Darstellerinnen und Darsteller finden – gar nicht so einfach. Die Mütter sind ziemlich unterschiedlich: Schon bei der Frage, was eigentlich «normaler» Sex ist – und was nicht –, gibts Zoff.

Auf der Recherche-Reise machen die fünf unter anderem Halt an einer Pornomesse, bei einer Domina und schauen bei zwei Pornodrehs zu: bei einer Produktion des deutschen Porno-Produzenten Wolf Wagner und bei Erika Lust, einer preisgekrönten Pionierin des feministischen Pornos.

Während der Ausstrahlung des ersten Teils der Doku-Serie am Mittwoch gabs Hunderte Reaktionen auf Twitter. Ein kleines Best-of.

1. Hazel Brugger hats im Fall auch geschaut, fyi.

2. Grosse Umarmung an alle, die mit den Eltern geschaut haben.

3. Wenn die Zuschauenden homo- oder transphobe Äusserungen nicht gelten lassen.

4. Über den Porno-Produzenten, den die Frauen besuchen.

5. Was die Mütter gut machen und was etwas seltsam ist.

6. «Okay, ihr könnt jetzt den Darsteller löchern», sagt der Porno-Produzent zu den Frauen.

7. Warum sind da nur Mütter dabei?

8. Word.

9. Ursachenforschung in einem Tweet.

10. Wenn dich die Porno-Doku mit den Müttern so gar nicht packt.

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13 Kommentare
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sahra

23.07.2020, 14:28

Ich habs mir auch angeschaut, fand die sendung gar nicht schlecht gemacht. Vor allem habe ich es aber geschaut weil mich die sicht der jugendlichen interessiert hat. Finde es schon krass wenn so 15 jährige vergewal.szenen zu sehen bekommen. Auch erwachsene verlieren den bezug zur sexualität, nicht nur junge menschen. Finde noch ok wird das thema angesprochen. Ich kann mir selber auch keine pornos mehr anschauen, da wird einem einfach nur schlecht. Die frauen werden wie dreck behandelt.

Thomas

23.07.2020, 14:27

Für Geld verkauft man heute seine Familie

D.Iseli

23.07.2020, 13:55

Weit haben wir es gebracht, dass nun auch noch Mütter einen solchen "Film" machen sollen. Keine Achtung, keine Würde mehr. Das nennt sich dann wohl Dekadenz. Einfach nur noch erbärmlich!