Eier richtig Zubereiten: Die besten Tipps fürs perfekte Frühstücksei

Ei, Ei, Ei: beim Thema Eier zubereiten spalten sich die Geister. Wir nennen die hilfreichsten Tipps. 

Ei, Ei, Ei: beim Thema Eier zubereiten spalten sich die Geister. Wir nennen die hilfreichsten Tipps. 

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Von Gekocht bis SpiegeleiDie 4 besten Tipps fürs perfekte Frühstücksei

Ei piksen oder nicht, Tipps zum Eierpellen und das richtige Pochieren – wir teilen die besten Tipps in Sachen Eier-Zubereitung.

von
Luise Faupel

Wie gelingt das perfekte Ei? «Das hat eine Hausfrau im Gefühl», heisst es beim Komiker Loriot. Gut – Hausfrauen und Hausmänner diskutieren aber trotzdem immer wieder darüber, wie man nun das perfekte (Frühstücks-)Ei zubereitet. Wie lässt es sich am besten pellen und muss man es piksen oder nicht? Wir beantworten die brennendsten Eierfragen. 

1. Einfaches Eierpellen

Besonders bei der Frage ums Eierpellen spalten sich die Geister und es gibt verschiedene Tipps, die das einfachere Pellen von Eiern versprechen. Sie alle haben eines gemeinsam: Das Abschrecken sollte nicht zu kurz sein.

Manche ärgert nichts mehr als ein Ei, das sich nicht richtig pellen lässt. 

Manche ärgert nichts mehr als ein Ei, das sich nicht richtig pellen lässt. 

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Während einige das gekochte Ei nur wenige Sekunden unter kaltes Wasser halten und sich dann wundern, legen andere es ganze 30 Sekunden in eine Schüssel mit kaltem Wasser oder sogar gefüllt mit Eiswürfeln. Letzteres funktioniert am besten und wird häufig in Restaurants praktiziert. Jedoch wird die Temperatur deines Eis danach nicht mehr ganz so hoch sein wie gewünscht. Geschmackssache!

Wie viele Eier sollte man essen?

Vor allem Sportlerinnen und Sportler fragen sich in Sachen Eierverzehr häufig: Wie viel ist zu viel? Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE macht bei ihrer Lebensmittelpyramide keine konkrete Angabe. Sie empfiehlt jedoch, jeden Tag abwechselnd eine Portion eines proteinreichen Nahrungsmittels wie Fleisch, Fisch, Ei oder Tofu zu essen. Dabei entsprechen zwei bis drei Eier einer Portion.

Das Deutsche Bundeszentrum für Ernährung wird konkreter und schreibt: Zwei bis drei Eier in der Woche sind gesund, bei Kindern eher ein bis zwei.

2. Eier piksen: ja oder nein?

Falls du Teil einer Diskussion ums Thema Eier anstechen wirst, lass dich nicht drauf rein, denn: Egal, ob du dein Ei im Kochtopf kochst oder in einem Eierkocher – der Erfolg vom Piksen kann weder widerlegt noch bewiesen werden. 

Worauf achtest du beim Kauf von Eiern?

Worauf achtest du beim Kauf von Eiern?

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Pro-Argument: Das Piksen soll die Eier vorm Platzen schützen, da sich beim Erhitzen die Luftblase am dicken Ende des Eis ausdehnt und die Schale brechen könnte. Das gepikste Loch soll dies verhindern, da hier die Luft entweichen kann. Voraussetzung: Du pikst an der richtigen Seite des Eis, nämlich auf der dickeren, bei der die Luftblase sitzt. Auch soll ein Schuss Essig im Wasser helfen. 

Dennoch: Bei einem Versuch des WDR mit 3000 Eiern platzte – egal, ob gepikst oder ungepikst – jedes zehnte Ei. Piksen ist also keine Garantie. 

Isst du regelmässig Eier? 

3. Eier aus dem Wasserkocher

Du bist im Büro oder sonst irgendwo, wo es keinen Herd gibt, möchtest aber nicht auf dein geliebtes gekochtes Ei verzichten? Du kannst Eier auch im Wasserkocher kochen. Aber nur, sofern sich der Wasserkocher nicht über Heizstäbe erhitzt. 

Eier können auch im Wasserkocher gekocht werden. 

Eier können auch im Wasserkocher gekocht werden. 

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Für weich gekochte Eier lässt du das Ei im Wasserkocher einfach vier bis fünf Minuten im sprudelnden Wasser köcheln. Für hart gekochte Eier acht bis zehn Minuten. Schaltet sich dein Wasserkocher selbst ab, drückst du einfach immer wieder den Knopf. 

4. So gelingt das perfekte pochierte Ei

Gekochtes Ei, Spiegelei, Rührei … Ein pochiertes Ei macht von allen Varianten in Sachen Optik am meisten her. Deshalb ist es auch beliebt beim Brunch – am besten mit essbaren Blüten oder schwarzem Sesam verziert. Aber wie gelingt denn nun das beste pochierte Ei zuhause? 

Pochiertes Ei selber machen – so gehts. 

Pochiertes Ei selber machen – so gehts. 

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Wichtig sind ein ausreichend grosser Topf und ein Ei in Zimmertemperatur. Hilfreich ist es, das Ei vor dem Kochen in eine kleine Schüssel zu schlagen. Eiweiss und Eigelb halten so gut zusammen. Daraufhin Salz ins Kochwasser geben, Essig ist hier nicht nötig.

Nach dem Aufkochen sollte das Wasser nur noch simmern. Wasser mit einem Kochlöffel durchrühren und einen Strudel bilden, nun das Ei hineingeben. Zwei bis vier Minuten garen lassen. Fertig!

Als gekochtes Frühstücksei, als Spiegelei, pochiert: Wie isst du dein Ei am liebsten? Und hast du weitere Tipps?

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