Tour de France: Die Abschiedsfahrt führt durch die Berner Altstadt
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Tour de FranceDie Abschiedsfahrt führt durch die Berner Altstadt

Tausende Fans schauten zu, als die Tour de France Bern verlassen hat. Die ersten Kilometer führten an Zytglogge und Bundeshaus vorbei.

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sda/kaf
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Die Tour de France verlässt am Mittwoch, 20. Juli 2016, Bern.

Die Tour de France verlässt am Mittwoch, 20. Juli 2016, Bern.

Keystone/Lukas Lehmann
Zuvor hatten sie einen Ruhetag, bei dem sie die Stadt entdecken konnten.

Zuvor hatten sie einen Ruhetag, bei dem sie die Stadt entdecken konnten.

AP/Christophe ena
Die ersten Kilometer führen am Rosengarten und Bärengraben vorbei in Richtung Zytglogge.

Die ersten Kilometer führen am Rosengarten und Bärengraben vorbei in Richtung Zytglogge.

Keystone/Lukas Lehmann

Nach dreitägigem Aufenthalt verlässt die Tour de France am Mittwoch Bern. Die 17. Etappe startete am Mittag beim Stade de Suisse im Wankdorf. Das Feld radelte zunächst noch ohne Rennambitionen durch die Berner Altstadt und vorbei am Bundeshaus. Tausende Zuschauer verfolgten die Abfahrt der Tour in Bern – jedoch nicht annähernd so viele wie am Montag. Die Stimmung ist denn auch deutlich weniger ausgelassen als bei der Ankunft der Tour.

Fans versammeln sich in der Altstadt unter den Lauben und jubeln den Fahrern zu:

Tour de France Berner Altstadt

Die Tour de France startet am Mittwoch in Bern und fährt durch die Altstadt.

Auch entlang der Strecke durchs Gürbe- und Simmental, durchs Saanenland, über den Col des Mosses nach Aigle und von dort ins Wallis werden Fans die Radsportler anfeuern. Eindrücklich dürfte der Zuschaueraufmarsch beim letzten, steilen Aufstieg von Martigny zum Stausee von Emosson sein. Der Zielort auf 1960 Metern über Meer ist der zweithöchste der diesjährigen Tour. Vor dem Radfahrerfeld macht sich der obligate, schrill-bunte Werbetross auf die über 184 Kilometer lange Strecke.

Nochmals Geduld gefragt

Am Mittwochmorgen bereitete sich die Stadt Bern auf die Abfahrt der Tour vor. Entlang der Strecke durch die Innenstadt wurden Absperrungen montiert und Sperrbänder gezogen. Die Polizei war überall in der Stadt sichtbar präsent.

Wegen der Tour kam es auch am Mittwoch zu grösseren Einschränkungen im öffentlichen Verkehr.

Fahrer genossen ihren Ruhetag

Das grösste Radrennen der Welt erlebte in Bern zwei friedliche und sommerliche Tage. Fernsehbilder der historischen Berner Altstadt, der Aare und der Berner Alpen gingen in diesen Tagen um die Welt. Gratiswerbung für die Region, wie Touristiker und Behörden hoffen. Stadtpräsident Alexander Tschäppät rieb sich die Hände und sprach von der «gigantischen Kulisse», die Bern abgegeben habe.

Nach ihrer Ankunft am Montag verbrachten die Tour-Fahrer am Dienstag einen freien Tag in ihren Hotels in und um Bern. In den Sozialen Medien veröffentlichten Teams und Fahrer zahlreiche Bilder und zeigten sich von der schönen Gegend beeindruckt. Viele Teams unternahmen lockere Ausfahrten, andere wagten den Sprung ins kühle Nass der Aare. Daneben galt es, Medientermine wahrzunehmen und sich für die nahrhafte Etappe am Mittwoch vorzubereiten.

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