Aktualisiert 25.03.2015 06:41

Germanwings-Unglück

Die Absturzstelle ist schwer zugänglich

In den französischen Alpen ist ein Airbus der Fluggesellschaft Germanwings abgestürzt. Die Unglücksstelle kann mit Fahrzeugen nicht erreicht werden.

von
woz
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Am 24. März 2015 stürzte eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ab. 150 Personen kamen ums Leben.

Am 24. März 2015 stürzte eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ab. 150 Personen kamen ums Leben.

Keystone/Guillaume Horcajuelo
Der Pilot Andreas Lubitz hatte das Flugzeug absichtlich abstürzen lassen.

Der Pilot Andreas Lubitz hatte das Flugzeug absichtlich abstürzen lassen.

epa/Foto-team-mueller
Der Pilot hatten den Airbus 320 vor dem Crash absichtlich beschleunigt.

Der Pilot hatten den Airbus 320 vor dem Crash absichtlich beschleunigt.

Eine Maschine der Fluggesellschaft Germanwings ist in den französischen Alpen abgestürzt. Die Absturzstelle liegt in der Nähe des südfranzösischen Orts Digne im Département Alpes-de-Haute-Provence. Gendarmerie-Helikopter entdeckten laut dem französischen Innenministerium Trümmerteile in der Region von Barcelonnette.

Der Absturzort ist in einem schwer zugänglichen, verschneiten Gebiet und «für Fahrzeuge nicht zugänglich», sagte Verkehrs-Staatssekretär Alain Vidalies. Das Gebiet habe aber mit einem Helikopter überflogen werden können.

Ein Bild auf Twitter zeigt die Region, in welchem das Flugzeug abgestürzt ist.

Wetter oder Anschlag als Absturzursache ausgeschlossen

Das Wetter am Absturzort sei ruhig gewesen, berichtete die Zeitung «Le Monde» und berief sich dabei auf französische Wetterdienste. Die Bedingungen seien sogar «optimal» gewesen – mit trockenem Wetter und komplett freiem Himmel am ganzen Vormittag», hiess es auf der Webseite von La Chaîne Météo. Der Wind sei schwach gewesen und es habe keine gefährlichen Wolken gegeben.

Deutsche Behörden fanden zudem bisher keine Hinweise auf einen möglichen terroristischen Anschlag, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Sicherheitskreisen erfahren hat.

Enthält Material der Nachrichtenagentur SDA

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