Joe Biden in Florida - «Die Angehörigen gehen durch die Hölle»
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Joe Biden in Florida«Die Angehörigen gehen durch die Hölle»

Nach dem Einsturz des zwölfstöckigen Gebäudes in Miami, Florida, werden noch immer fast 150 Menschen vermisst. US-Präsident Joe Biden hat die Unglücksstelle besucht und mit Überlebenden und Angehörigen gesprochen.

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«Es ist schlimm, nicht zu wissen, ob jemand überlebt hat oder nicht»: US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden besuchen die «Surfside Wand der Hoffnung und Erinnerung». (1. Juli 2021)

«Es ist schlimm, nicht zu wissen, ob jemand überlebt hat oder nicht»: US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden besuchen die «Surfside Wand der Hoffnung und Erinnerung». (1. Juli 2021)

AFP/Saul Loeb
Joe Biden trifft die Rettungskräfte.

Joe Biden trifft die Rettungskräfte.

AFP/Chandan Khanna
140 Menschen werden noch vermisst: Die Rettungskräfte bergen eine Leiche. (30. Juni 2021)

140 Menschen werden noch vermisst: Die Rettungskräfte bergen eine Leiche. (30. Juni 2021)

Getty Images via AFP/Joe Raedle

Darum gehts

  • US-Präsident Joe Biden hat die Unglücksstelle in Miami, Florida, besucht, wo am 24. Juni ein Hochhaus eingestürzt ist.

  • Die Rettungsarbeiten dauern noch immer an.

  • Bisher wurden 18 Menschen tot aus den Trümmern geborgen.

Eine Woche nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida hat Präsident Joe Biden das Leid der Angehörigen der Vermissten in dramatischen Worten beschrieben. Nach einem Treffen mit Überlebenden und Verwandten der Vermissten sagte Biden: «Sie gehen durch die Hölle.» Die Angehörigen seien «realistisch» und wüssten, dass die Überlebenschancen mit jedem Tag etwas geringer würden, sagte er. Viele seien auch besorgt, weil sie fürchten, ihre Lieben noch nicht mal ordentlich bestatten zu können.

Das Schlimmste sei jedoch die Ungewissheit. «Es ist schlimm, jemanden zu verlieren. Aber das Schwierige, das wirklich Schwierige, ist, nicht zu wissen, ob jemand überlebt hat oder nicht», sagte Biden. Der Präsident hatte sich für das Treffen mit den Angehörigen in Miami rund drei Stunden Zeit genommen. «Ich fand es wichtig, mit jedem Einzelnen zu sprechen, der mit mir sprechen wollte», sagte Biden.

Zuvor hatte sich Biden in der Nähe der Unglücksstelle in Surfside von Behördenvertretern über den aktuellen Stand des Rettungseinsatzes informieren lassen. Die Zahl der in den Trümmern geborgenen Todesopfer liegt inzwischen bei 18 – darunter auch zwei Kinder. Fast 150 Menschen gelten noch als vermisst. Befürchtet wird daher, dass sich die Zahl der Toten noch deutlich erhöhen dürfte. Die Bergungsarbeiten liefen seit einer Woche rund um die Uhr. Am Donnerstagmorgen wurden die Sucharbeiten aber wegen der Sorge um die Stabilität des noch stehenden Gebäudeteils zunächst unterbrochen.

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(DPA/chk)

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