Aktualisiert 09.07.2006 19:10

Die Badi-Fundkisten füllen sich dieses Jahr sehr schnell

Bikinis, Sandalen und sogar Zahnspangen – die Fundkisten der Zentralschweizer Badis sind schon jetzt proppenvoll.

«Unsere Sammelkisten sind randvoll», sagt Claire Wieser, Kioskfrau vom Strandbad Tribschen in Luzern. Meist würden nach Badi-Schluss Bälle, Badetücher oder Sonnenbrillen eingesammelt.

Nicht selten seien aber auch wertvolle Funde wie Portemonnaies, Uhren oder Schmuck darunter. «Trotzdem holt sie niemand ab», sagt Wieser und meint: «Da kann ich nur staunen.» Das Sammelsurium sei bereits so üppig, dass Badegäste auch schon gefragt hätten, ob die Fundstücke zu kaufen seien. Wieser: «Das dürfen wir natürlich nicht.»

Im Seebad Horw sieht es nicht anders aus. «Das verrückteste Zeug wird nicht abgeholt», erzählt die stellvertretende Badeleiterin Monika Bachmann. «Bis Ende Saison horten wir die Sachen, dann kommen die Kleider in die Kleidersammlung, der Rest wird entsorgt.»

Höchstens 30 Prozent aller liegen gelassenen Sachen würden wieder abgeholt, weiss Brigitte Niederberger, Pächterin des Strandbades Seeburg in Küssnacht. Diesen Sommer sei die Fundgrube aussergewöhnlich rasch voll geworden. Niederberger: «Doch als jemand nach seiner Zahnspange suchte, konnten wir leider nicht weiterhelfen.»

(gsa/ewi)

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