Fünf Highlights - Die Bafta-Awards wurden mit einem Tribut an Prinz Philip eröffnet
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Fünf HighlightsDie Bafta-Awards wurden mit einem Tribut an Prinz Philip eröffnet

Daniel Kaluuyas Glückssträhne hält an, Youn Yuh-jung nennt Briten versnobbt – und weitere Highlights der diesjährigen Preisverleihung der «British Academy of Film and Television Arts».

von
Stephanie Vinzens

Daniel Kaluuya nimmt virtuell seine Auszeichnung als bester Nebendarsteller entgegen.

BBC / Twitter

Darum gehts

  • Samstag und Sonntag fand die Preisverleihung der British Academy of Film and Television Arts (Bafta) statt.

  • Das Event ereignete sich in der Londoner Royal Albert Hall ohne Publikum.

  • Das waren die fünf Highlights des Abends.

Die Show startet mit Tribut an Prinz Philip

Die beiden Hosts der Bafta-Awards eröffneten die Show mit einem Tribut an den am Freitag verstorbenen Prinz Philip. «Bevor wir heute Abend beginnen, möchten wir im Namen der Bafta sagen, dass wir über den Tod seiner königlichen Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, untröstlich sind», so Moderator Dermot O’Leary (47). «Der Herzog von Edinburgh hat einen besonderen Platz in der Bafta-Geschichte», ergänzt Moderatorin Edith Bowman (47).

So war der Ehemann von Königin Elizabeth II vor über 60 Jahren, genauer von 1959 bis 1965, der allererste Präsident der Bafta. Seit 2010 hat sein Enkel, Prinz William (38), diesen Posten inne. Aufgrund des Todesfalls nahm der Prinz nicht wie gewohnt an der Award-Show teil.

Anthony Hopkins schreibt Geschichte

Schauspiel-Urgestein Anthony Hopkins wurde für seine Rolle als demenzkranker Vater im Familiendrama «The Father» als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet – und schreibt damit Geschichte. Als 83-Jähriger ist er der älteste Schauspieler, der jemals in dieser Kategorie gewonnen hat. Doch nach über 55 Jahren im Filmbiz gibt es für ihn wohl Interessanteres als Preisverleihungen.

So verpasste der walisische Filmstar nicht nur seine Zoom-Dankesrede, sondern auch die ganze Verkündung. Und zwar, weil er am Malen war, wie er später herrlich amüsant verrät: «Das ist wunderbar, nie im Leben hätte ich erwartet, dass ich den Award bekomme. Ich bin total verblüfft, ich sass hier in meinem Hotel und war am Malen, als ich nebenan diesen Jubel hörte. Ich dachte, die schauen sich nebenan ein Fussballspiel an.»

Daniel Kaluuyas Glücksträhne hält an

Nach einem SAG-, Critics-Choice- und Golden-Globe-Award gesellt sich in dieser Saison nun auch noch ein Bafta-Award zu Daniel Kaluuyas (32) Sammlung hinzu. Der britische Schauspieler wurde für seine Leistung im Biopic-Drama «Judas and the Black Messiah» als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Die Chancen stehen gut, dass er in zwei Wochen auch noch seinen ersten Oscar absahnt.

Seinen Gewinn zelebrierte der Brite ganz gemütlich, wie er später an der Pressekonferenz verriet: «Ich werde ein Bad nehmen und mich entspannen. Ich nehme ausserdem gerade Klavierunterricht, vielleicht spiele ich also auch noch etwas Klavier.»

Youn Yuh-jung nennt britisches Volk «versnobbt»

«Minari»-Darstellerin Youn Yuh-jung (73) kann nach ihrem Erfolg an den SAG-Awards nun auch an der Bafta-Preisverleihung eine Auszeichnung als beste Nebendarstellerin entgegennehmen – und sorgte mit ihrem kleinen Seitenhieb gegen das britische Volk für Lacher.

«Jeder Award ist wichtig, insbesondere, wenn er von den britischen Leuten kommt, die dafür bekannt sind, versnobbt zu sein. Sogar sie erkennen mich als grossartige Schauspielerin an!», spasste die sichtlich gerührte Koreanerin. Zu Beginn ihrer Dankesrede drückte sie zudem ihre Anteilnahme zum Tod von Prinz Philip aus.

Der Abend gehört zwei Regisseurinnen

Regisseurinnen kommen im Filmbiz häufig zu kurz. Chinesin Chloé Zhao (39) und Britin Emerald Fennell (35) zeigen diese Award-Saison jedoch, dass das auch anders geht. So gehörte Zhaos «Nomadland» mit vier Bafta-Awards, darunter in den wichtigsten Kategorien «bester Film» sowie «beste Regie», zu den Abräumern des Abends. Fennells «Promising Young Woman» kann sich zudem mit den Preisen «bester britischer Film» und «bestes Originaldrehbuch» rühmen.

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