Medizin-Ratgeber: Die besten Tipps gegen Schlafstörungen
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Medizin-RatgeberDie besten Tipps gegen Schlafstörungen

Wälzen Sie sich nachts unruhig hin und her, während Ihnen tagsüber vor Müdigkeit die Augen zufallen? Vielleicht helfen Ihnen folgende Tipps, Ihre Schlafstörungen für immer zu überwinden.

von
Runa Reinecke

Damit wir Leistung erbringen können, benötigen wir ausreichend viel Schlaf. Doch das Schlafbedürfnis variiert stark: Während Säuglinge ungefähr 16 Stunden am Tag schlafen, müssen junge Erwachsene durchschnittlich nur sieben bis acht Stunden «abschalten». Je älter wir werden, desto weniger Schlaf benötigen wir. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass besonders ältere Menschen ihr vermindertes Schlafbedürfnis als Schlafstörung interpretieren.

Unterschieden wird bei Schlafstörungen hauptsächlich zwischen Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Diesen Problemen können sowohl körperliche als auch psychische Ursachen zugrunde liegen.

Zu den häufigsten psychischen Feinden des ruhigen Nächtigens gehören Stress und seelische Belastungen wie Ärger oder Depressionen. Einer der vielen physischen Gründe für eine Schlafstörung ist die sogenannte Schlafapnoe. Dabei handelt es sich um Atempausen während des Schlafs. Aber auch Lärm, grelles Licht und Schmerzen können die Nacht unfreiwillig zum Tag machen.

Zu wenig Schlaf macht krank

Schlafstörungen beeinträchtigen über einen längeren Zeitraum nicht nur die Leistungsfähigkeit - Sie können sogar krank machen. Vielleicht helfen Ihnen die Anti-Insomnia-Tipps (siehe oben) zukünftig, die Nacht ruhig und weitgehend ohne längere Wachphasen durchzustehen.

Oft hilft die regelmässige Einnahme eines Hopfen-Baldrian-Präparats am Abend (gibts in der Apotheke). Wenn selbst das nichts bringt, wenden Sie sich an einen Neurologen. In vielen Fällen kann eine Analyse im Schlaflabor den tatsächlichen Ursachen der Unruhe während der Nacht auf den Grund gehen.

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