Aktualisiert 10.01.2016 22:57

Pimera DivisionDie Betonmischer sind wieder Leader in Spanien

Atlético Madrid rückt dank des 2:0-Sieges bei Celta Vigo wieder auf den 1. Platz in der spanischen Meisterschaft vor. Villarreal überrascht weiterhin positiv.

Der Herz ist die Defensive: An den Fussballern von Atlético Madrid ist nur schwer vorbeizukommen. (10. Januar 2016)

Der Herz ist die Defensive: An den Fussballern von Atlético Madrid ist nur schwer vorbeizukommen. (10. Januar 2016)

Keystone/AP/Lalo R. Villar

Nach dem Erfolg in Vigo grüsst Atlético wieder von der Tabellenspitze in der Primera Division. Allerdings hat Meister FC Barcelona bei zwei Punkten Rückstand ein Spiel weniger ausgetragen. Das wegweisende Führungstor der Madrilenen schoss einmal mehr Stürmer Antoine Griezmann (49.). Der Franzose ist nun bei 10 Saisontoren angelangt. Den zweiten Treffer erzielte der eingewechselte belgische Internationale Yannick Ferreira-Carrasco in der Schlussphase.

Trotz den starken Stürmern basiert Atléticos Erfolg auf der defensiven Organisation. Die Mannschaft von Diego Simeone hat erst acht Gegentore kassiert, so wenige wie kein anderes Team in einer der fünf grossen Ligen. Dafür hat Atletico aber auch 25 Treffer weniger erzielt als etwa Stadtrivale Real Madrid.

Der Hoffnungsträger Kongos

Der Villarreal FC überrascht in der Primera Division weiter. Nach 19 Runden ist der Ausbildungsklub aus dem Grossraum Valencia nur einen Punkt hinter dem Dritten Real Madrid klassiert. Beim 2:0 gegen den Aufsteiger Sporting Gijon sorgte einmal mehr der Doppeltorschütze Cédric Bakambu für die Differenz.

Der frühere französische U19-Europameister, 2010 war er im Team des designierten EM-Stars Antoine Griezmann Topskorer, ist beim Submarino Amarillo, wie die Anhänger die Equipe in Anlehnung an ihre gelben Shirts nennen, die treibende Kraft. Für die Franzosen tritt der Stürmer nicht mehr an, inzwischen ist der 24-Jährige Hoffnungsträger im Team von Kongo.

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