Aktualisiert 10.03.2011 22:50

Brauner MutzDie Bierseligkeit zurück

Rechtzeitig zur Fasnacht hat der Braune Mutz in Basel gestern wieder eröffnet. Die Basler Urbeiz wurde während zehn Monaten für fünf Millionen Franken restauriert.

von
Lukas Hausendorf
Der Braune Mutz erstrahlt wieder in neuem Glanz. (Foto: lha)

Der Braune Mutz erstrahlt wieder in neuem Glanz. (Foto: lha)

«Wir lassen keine Fasnacht aus im Braunen Mutz», versprach die neue Pächterin der Basler Traditionsbeiz, die Candrian Catering, vor der Renovation. Das hat sie eingelöst: Gestern Vormittag um Punkt 11 Uhr öffnete das beliebte Basler Bierlokal sein automatisches Eichentor den Gästen nach zehnmonatiger Umbau- und Renovationspause. Die erste gezapfte Stange gebührte Chuma Ohashiegbula: Der Maurer hatte die vergangenen zehn Monate im Braunen Mutz geschwitzt.

Fünf Millionen Franken, eine Million mehr als geplant, investierte das Zürcher Gastrounternehmen in das Baudenkmal. «Die historische Bausubstanz barg einige Überraschungen», erklärt Projektleiter Thomas Keller. Jetzt erstrahlt die 1913 im Jugendstil erbaute Beiz in neuem Glanz. Und auch wenn sich der Mutz nun in Zürcher Hand befindet, hat sich in der Basler Urbeiz kaum etwas verändert – ausser dass die Mutzenstube zu einer Bar mit reichhaltiger Bierkarte umgebaut wurde. «Wir wollten die Bierseligkeit des Lokals bewahren und noch verstärken», so Keller. Bei den Gästen kommt das gut an: «Es ist ein schöner Moment, alles ist geblieben, wie es war», freut sich Roli Dreher, seit 40 Jahren treuer Stammgast.

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