50 Mal geheiratet: Die Braut, die sich zu viel traut
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50 Mal geheiratetDie Braut, die sich zu viel traut

Eine 33-jährige Inderin wird von der Polizei gesucht, nachdem mehrere Männer das Verschwinden der Frau gemeldet haben. Die Herren haben eines gemeinsam: Sie wollen allesamt der Ehegatte sein.

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Prasanna (links) und Manikandan gaben an, mit Shahanaz verheiratet zu sein. Als Beweis präsentierten sie ein Bild aus dem Hochzeitsfotoalbum. (Screenshot: Daily Mail)

Prasanna (links) und Manikandan gaben an, mit Shahanaz verheiratet zu sein. Als Beweis präsentierten sie ein Bild aus dem Hochzeitsfotoalbum. (Screenshot: Daily Mail)

Ihre Masche läuft immer gleich ab: Sie heiratet, sie beklaut ihre Gatten – und verschwindet. Im indischen Staat Kerala wird seit Wochen nach einer 33-jährigen Frau gefahndet, die nach Angaben mehrerer Männer bis zu 50 Mal geheiratet hat. Nach einigen Wochen des glücklichen Ehelebens taucht die Frau, die sich als Shahanaz ausgibt, plötzlich mit dem Geld aus ihrer Mitgift unter.

Das erste Opfer in dieser langen Reihe war der 24-jährige Manikandan. Als er Shahanaz kennenlernte, erzählte sie ihm, dass sie ein Waisenkind sei. Weiter gab sie an, als Anwältin für das Gericht in Madras tätig zu sein und demnächst das Staatsexamen ablegen zu wollen. Das Paar hatte mehrmals miteinander telefoniert, bis es nach zwei Wochen Beziehung vor den Altar trat. Zwei Monate später bat Shahanaz ihren Mann, der mit Autos handelt, die Juwelen zu verkaufen, die er ihr bei der Hochzeit geschenkt hatte. Damit wollte sie einen Aufenthalt in einem Frauenhotel bezahlen, in dem sie in Ruhe für die Prüfung lernen könnte.

Traurig am glücklichsten Tag des Lebens

Seither hat Manikandan nichts mehr von seiner Frau gehört. Als die Polizei von Chennai die Vermisstenanzeige verfolgte, fand sie weitere Opfer. Prasanna, ein Fussballspieler aus der Region, erklärte den Behörden, ebenfalls mit Shahanaz verheiratet zu sein. Auch er sei nach einer kurzen Ehe von der Schwindlerin geprellt worden. Inzwischen waren auch Rajesh, Chandrababu, Saravanan und Suresh auf dem Polizeiposten, um von ähnlichen Erfahrungen zu berichten.

Wie die indische Zeitung «Indian Express» schreibt, hatten viele der Falsch-Vermählten das Fotoalbum ihrer Hochzeit dabei, die sie den Behörden präsentierten. Dass die Braut meistens traurig in die Kamera blickt, ist augenscheinlich keinem aufgefallen.

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