Aktualisiert 28.02.2014 13:08

Basler Clubfestival

Die BScene im Jahre ihrer Volljährigkeit

Dieses Wochenende spielt in Basel die Musik. Das grösste Clubfestival der Schweiz wartet in seinem 18. Jahrgang mit einigen Neuerungen auf.

von
Lukas Hausendorf

Längst ist das Basler Clubfestival BScene weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. «Im elektronischen Vorverkauf haben wir sogar Tickets nach England und Schweden abgesetzt», sagt Geschäftsführer Claudio Rudin. Längst ist die BScene auch keine reine Nabelschau der Basler Szene mehr. Auch nationale und internationale Bands sind mittlerweile fester Bestandteil des Programms, das dieses Wochenende über 60 Acts auf 13 Basler Bühnen bringt.

In seinem 18. Jahrgang wartet das Clubfestival mit einigen Neuerungen auf. So sind die Spielzeiten auf den 13 Bühnen nicht mehr einheitlich, sondern «Off Beat» getaktet, wie es an grossen Openairs üblich ist. «So kann man noch mehr Konzerte sehen», so Rudin. Mit dieser Massnahme wolle man auch erreichen, dass das Publikum besser zirkuliert.

Mehr Hip-Hop und elektronische Musik

Auch programmatisch geht die BScene an diesem Wochenende neue Wege. Das Kollektiv Alma Negra, der renommierte Basler DJ Nik von Frankenberg oder der Brite Ben UFO bringen das Clubbing ins Clubfestival, das vorher vorwiegend für Bands reserviert war. «Wir haben in Basel schliesslich auch eine starke Szene im elektronischen Bereich», erklärt Rudin.

Das trifft aber auch für den Hip Hop zu, der wieder stärker vertreten ist. Mit Kuzco, Pyro und Brandhärd sind junge und ältere Basler Szenegrössen vertreten. Und die zurzeit erfolgreichste Schweizer Rapperin Steffe la Cheffe gibt sich am Samstag in der Reithalle der Kaserne ebenfalls die Ehre.

Ausdruck einer dynamischen Szene

Bei über 60 Acts, die auf den 13 Bühnen der elf partizipierenden Clubs auftreten, steht der Festivalbesucher vor der Qual der Wahl. «Es hat für jeden etwas dabei», verspricht Rudin. So kann man sich von ganz frischen Newcomern überraschen lassen oder sich von der Reife aufstrebender Basler Talente wie der Chartstürmerin Ira May oder Kapoolas, denen ebenfalls eine Zukunft auf grösseren Bühnen vorausgesagt wird, überzeugen. «Wir haben das Glück einer starken und grossen lokalen Szene», bringt er es auf den Punkt. Sie ist das Fundament des anhaltenden Erfolgs der BScene.

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